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vor 2 Tagen
"Alle haben es gewusst.“ „Man hat nur nicht hinschauen wollen.“
„Sehr häufig bestimmte die Sorge um den Ruf [...] das Handeln
[...]“ "Der Ruf [...] – er ist offenbar häufig das schützenswertere
Gut." Ja, es geht um einen Skandal - nicht aber um die MaRisk oder
sonstige Regulatorik. Es geht um sexuelle Übergriffe von Lehrern
auf Schülerinnen an einem Erfurter Gymnasium. In diesem Podcast
schildere ich einen Fall einer jungen Frau von der Deutschen Bank,
der ähnliches widerfahren war. Die Betroffene selbst hatte in einem
Vortrag über ihren Fall der sexualisierten Gewalt ihr gegenüber
berichtet. Sie ging gegen die Deutsche Bank vor Gericht. Ich
bezweifle, dass viele Frauen so mutig sind. Diese junge Frau hatte
Glück, weil sich aufgrund der Presseberichterstattung die Ehefrau
eines Top-Managers aktiv eingeschaltet hat. Dieses aktive
"wegschauen", weil man um den Ruf besorgt ist, kann es nicht sein.
Zwar ist auf den ersten Blick die Organisation nicht direkt von
sexuellen Übergriffen betroffen, aber indirekt ist die Organisation
betroffen. Denn die aus diesem Verhalten entstehende
Unternehmenskultur wird dies zeigen. Auch wenn eine Kultur nicht
wirklich greifbar ist, entfaltet sie eine große Wirkung in das
Unternehmen hinein und darüber hinaus. So gesehen halte ich es für
sehr naiv, eine Kultur, die sexuelle Übergriffe zulässt, zu
akzeptieren. Denn diese schadet einer Organisation – und ganz
besonders ihrem Ruf. Im Vergleich zu Geld sollte die Menschenwürde
immer das schützenswertere Gut sein. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche
Prüfungsprozesse!
„Sehr häufig bestimmte die Sorge um den Ruf [...] das Handeln
[...]“ "Der Ruf [...] – er ist offenbar häufig das schützenswertere
Gut." Ja, es geht um einen Skandal - nicht aber um die MaRisk oder
sonstige Regulatorik. Es geht um sexuelle Übergriffe von Lehrern
auf Schülerinnen an einem Erfurter Gymnasium. In diesem Podcast
schildere ich einen Fall einer jungen Frau von der Deutschen Bank,
der ähnliches widerfahren war. Die Betroffene selbst hatte in einem
Vortrag über ihren Fall der sexualisierten Gewalt ihr gegenüber
berichtet. Sie ging gegen die Deutsche Bank vor Gericht. Ich
bezweifle, dass viele Frauen so mutig sind. Diese junge Frau hatte
Glück, weil sich aufgrund der Presseberichterstattung die Ehefrau
eines Top-Managers aktiv eingeschaltet hat. Dieses aktive
"wegschauen", weil man um den Ruf besorgt ist, kann es nicht sein.
Zwar ist auf den ersten Blick die Organisation nicht direkt von
sexuellen Übergriffen betroffen, aber indirekt ist die Organisation
betroffen. Denn die aus diesem Verhalten entstehende
Unternehmenskultur wird dies zeigen. Auch wenn eine Kultur nicht
wirklich greifbar ist, entfaltet sie eine große Wirkung in das
Unternehmen hinein und darüber hinaus. So gesehen halte ich es für
sehr naiv, eine Kultur, die sexuelle Übergriffe zulässt, zu
akzeptieren. Denn diese schadet einer Organisation – und ganz
besonders ihrem Ruf. Im Vergleich zu Geld sollte die Menschenwürde
immer das schützenswertere Gut sein. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche
Prüfungsprozesse!
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