Eva Cignacco: «Als Hebamme weiss man um den Wert des Lebens»
Braucht man zum Händchenhalten jetzt auch noch ein Studium? Solche
Kommentare bekam Eva Cignacco zu hören, als sie als erste Hebamme
der Schweiz studierte. Sie liess sich nicht beirren, weil sie
forschen wollte. Nun ist sie frisch pensioniert und blic ...
1 Stunde 1 Minute
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Beschreibung
vor 1 Woche
Braucht man zum Händchenhalten jetzt auch noch ein Studium? Solche
Kommentare bekam Eva Cignacco zu hören, als sie als erste Hebamme
der Schweiz studierte. Sie liess sich nicht beirren, weil sie
forschen wollte. Nun ist sie frisch pensioniert und blickt auf ein
reiches Berufsleben zurück. Um auf Augenhöhe mit Ärzten diskutieren
zu können, braucht es viel Wissen und gute Argumente – das wurde
Eva Cignacco klar, als sie als junge Hebamme in der Frauenklinik
des Inselspitals in Bern arbeitete. Da es in der Schweiz noch
keinen Studiengang für Hebammen gab, studierte und doktorierte sie
in den Niederlanden. Ihre Habilitation schrieb sie später an der
Universität Basel. Trotz ihrer wissenschaftlichen Erfolge fühle sie
sich in der akademischen Welt bis heute fremd, sagt Eva Cignacco:
«Ich bin als Migrantenkind an einen Ort gekommen, der so für mich
nicht vorgesehen war.» An ihre Kindheit in einer italienischen
Arbeiterfamilie im Basler Gundeli-Quartier denkt sie gerne zurück,
auch wenn der Schulstart zunächst schwierig war. In «Musik für
einen Gast» schaut Eva Cignacco auf ihr erfülltes Berufsleben
zurück. Sie erzählt von ihrer Leidenschaft für Tango, die sie mit
ihrem Mann teilte, bis er aufgrund einer Hirnblutung seine
Sprachfähigkeit verlor und alles neu lernen musste. Und sie spricht
über die Demut, die sie in ihrem Beruf gelernt hat. Die Musiktitel:
- Lila Downs: Paloma negra - Cuarteto Cedron: Milonga pour aimer -
Ali Farka Touré: Ai ga bani - Joan Baez: Help Me Make It Through
the Night - Mercedes Sosa: Gracias a la vida
Kommentare bekam Eva Cignacco zu hören, als sie als erste Hebamme
der Schweiz studierte. Sie liess sich nicht beirren, weil sie
forschen wollte. Nun ist sie frisch pensioniert und blickt auf ein
reiches Berufsleben zurück. Um auf Augenhöhe mit Ärzten diskutieren
zu können, braucht es viel Wissen und gute Argumente – das wurde
Eva Cignacco klar, als sie als junge Hebamme in der Frauenklinik
des Inselspitals in Bern arbeitete. Da es in der Schweiz noch
keinen Studiengang für Hebammen gab, studierte und doktorierte sie
in den Niederlanden. Ihre Habilitation schrieb sie später an der
Universität Basel. Trotz ihrer wissenschaftlichen Erfolge fühle sie
sich in der akademischen Welt bis heute fremd, sagt Eva Cignacco:
«Ich bin als Migrantenkind an einen Ort gekommen, der so für mich
nicht vorgesehen war.» An ihre Kindheit in einer italienischen
Arbeiterfamilie im Basler Gundeli-Quartier denkt sie gerne zurück,
auch wenn der Schulstart zunächst schwierig war. In «Musik für
einen Gast» schaut Eva Cignacco auf ihr erfülltes Berufsleben
zurück. Sie erzählt von ihrer Leidenschaft für Tango, die sie mit
ihrem Mann teilte, bis er aufgrund einer Hirnblutung seine
Sprachfähigkeit verlor und alles neu lernen musste. Und sie spricht
über die Demut, die sie in ihrem Beruf gelernt hat. Die Musiktitel:
- Lila Downs: Paloma negra - Cuarteto Cedron: Milonga pour aimer -
Ali Farka Touré: Ai ga bani - Joan Baez: Help Me Make It Through
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