Politik vor dem Umbruch? - Engelberg & Andreas Grassl
31 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Andreas Grassl ist kein klassischer Politikjournalist – und genau
das macht dieses Gespräch so brisant. Im Gespräch mit Martin
Engelberg spricht er über den Medienumbruch, warum Personenmarken
heute mehr Vertrauen aufbauen als große Medienhäuser, und weshalb
er sagt, dass etablierte Formate oft nur noch „Talking Heads“
produzieren.
Es geht aber nicht nur um Medien. Grassl legt eine deutlich
härtere Diagnose auf den Tisch: In Österreich sei der
Gesellschaftsvertrag gebrochen, weil das alte
Wohlstandsversprechen („der nächsten Generation geht es besser“)
nicht mehr trägt. Aus dieser Lücke entstehen Frust,
Radikalisierung und neue ideologische Angebote.
Außerdem spricht er über:
warum er Meinung und Inhalt strikt trennt – und warum er
Haltungsjournalismus nicht mit Gegen-Propaganda beantworten will,
sondern mit Präzision
warum er Innenpolitik oft meidet, obwohl ihn die Nähe zur
Politik reizt (inkl. Kurz-Anekdote)
warum er aktuell kaum reformfähige Köpfe in Österreichs
Politik sieht
seine These für die nächsten Jahre: Politiker werden zu
Persönlichkeitsmarken – und Parteien verlieren Kontrolle an
Reichweite und Followership
Ein Gespräch über Macht, Medien, Glaubwürdigkeit – und über die
Frage, was in Österreich und Europa politisch als Nächstes kommt.
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