30 - Erster Cyr Wettkampf der Saison

30 - Erster Cyr Wettkampf der Saison

34 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen
In Folge 30 meldet sich Lea direkt nach dem Wettkampf aus
Bielefeld: Sie ist bei den German Open gestartet – und nimmt euch
ganz frisch mit in ihre Gedankenwelt zwischen Adrenalin, Auswertung
und Einordnung. Lea beschreibt, wie stark ein Wettkampf im Moment
selbst „alles“ einnimmt – und warum es trotzdem wichtig ist, solche
Projekte ernst zu nehmen, sie aber danach wieder ins große Ganze
einzuordnen. Denn: Für ihre Karriere als Zirkusartistin ist
Wettkampf kein Muss, sondern ein persönliches Projekt – das durch
Social Media und Erwartungen von außen aber eine zusätzliche Ebene
bekommt. Sportlich läuft es solide, aber nicht ideal: Lea wird 4.,
hinter drei Athletinnen aus dem deutschen Nationalteam.
Entscheidend sind diesmal vor allem Wertung & Strategie: In
beiden Küren werden Elemente nicht anerkannt, wodurch gleich
mehrere Abzüge zusammenkommen (u. a. weil ihr am Ende ein
anerkanntes Element zur Mindestanzahl fehlt und eine Elementgruppe
nicht abgedeckt ist). Lea erkennt: Für die nächsten Starts muss der
Fokus stärker darauf liegen, dass Elemente sicher zählen – nicht
nur darauf, maximale Schwierigkeit zu riskieren. Spannend ist auch
ihr Blick auf Nervosität: Lea war weniger nervös als erwartet, weil
Vorbereitung, Visualisierung und Routinen helfen – und weil sie
sich vor allem auf eine starke Performance konzentriert hat.
Besonders berührt hat sie, dass viele von euch vor Ort waren und
online mitgefiebert haben. Zum Schluss wird’s persönlicher: Nach
dem Event kommt ein vertrautes Gefühl von projektbedingter
Einsamkeit – dieses „rein in die Bubble, raus aus der Bubble“. Lea
spricht offen darüber, wie sie damit umgeht: Emotionen zulassen,
runterfahren, ankommen – wissend, dass diese Phase wieder
vorbeigeht. Ihr Fazit der Woche: Wettkämpfe sind Spiele. Man darf
sie wichtig nehmen, aus ihnen lernen – und dann geht das Leben
weiter.

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