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Beschreibung
vor 1 Monat
Der Informatik-Pionier Peter Naur formulierte 1985 in seinem
Aufsatz “Programming as Theory Building” die These, dass
Programmieren im Kern bedeutet, eine Theorie zu entwickeln – ein
tiefes Verständnis eines Problems und seiner Lösung.
Diese Perspektive erklärt, warum Änderungen an bestehenden
Systemen so schwierig sind, wie Legacy-Software entsteht und
weshalb iterative Softwareentwicklung so wirkungsvoll sein kann.
In dieser Episode diskutiert Eberhard Naurs Überlegungen und
setzt sie in Beziehung zu aktuellen Herausforderungen der
Softwareentwicklung – etwa zur verbreiteten Vorstellung im
Kontext generativer KI, Programmieren bestehe primär lediglich im
Erzeugen von Code.
Links
Programming as Theory Building
Prof. Christiane Floyd zu “menschenzentrierter
Software-Entwicklung”
KI = Bullshit
Software-Entwicklung = Lernen?
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