Antikes Graffiti - die Liebesschlösser der Antike

Antikes Graffiti - die Liebesschlösser der Antike

Was uns antikes Graffiti über das Bedürfnis verrät, sichtbar zu werden.
10 Minuten
Podcast
Podcaster
Wie Reisen weiterwirkt - von Julia Jung & Stefan Niemeyer

Beschreibung

vor 10 Stunden
Wann hast du das letzte Mal deinen Namen hinterlassen – als
persönliche Erinnerung oder Zeichen, dass du da warst? Komm heute
mit an das Westufer des Nils im Jahr 130 nach Christus und begegne
Julia, einer römischen Reisenden vor den Memnonkolossen. Mit ihrer
Entscheidung, ihren Namen in den Stein zu ritzen, erkennst du, wie
sehr das Bedürfnis nach Sichtbarkeit und Dauer das Reisen prägt.
Die Episode über das antike Graffiti der Reisenden beleuchtet ein
altes historisches Ritual aus der römischen Kaiserzeit: Reisende
hinterließen ihre Namen, Herkunft und Besuchsmomente in den Sockeln
monumentaler Statuen. Diese Ritzspuren sind archäologisch erhalten
und dokumentiert. Am Beispiel von Julia wird deutlich, wie stark
der Wunsch nach Selbstausdruck – heute als Need for Self-Expression
beschrieben – das Reiseverhalten beeinflusst. Die Episode öffnet
dir einen Denkraum darüber, warum Menschen Spuren hinterlassen, wie
Orte dadurch zu Bühnen der Identität werden und weshalb dieses
Muster bis heute im Reisen und im Tourismus wirksam ist. Erfahre
mehr über das Antikes Graffiti:
https://reisewundern.de/episoden/antikes-graffiti ++++ Reisewundern
ist ein wöchentliches szenisches Hörspiel für dein
Tourismusmarketing. Julia Jung und Stefan Niemeyer erzählen dir
Geschichten aus der Geschichte des Reisens – und übersetzen sie in
zeitlose Erkenntnisse aus Verhaltensökonomie, Nudging und
Ritualmarketing. Jede Episode beantwortet dir eine Frage: „Was
damals Reisende bewegt – und was sagt das über unser heutiges
Marketing?“ Konzept und Kreation: Julia Jung & Stefan Niemeyer
https://jungniemeyer.de

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