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vor 2 Monaten
Chris Schinke und Florian Koch ordnen zwei Branchen-Beben der
Woche ein.
In Berlin eskaliert der Streit um die Berlinale nach umstrittenen
Aussagen bei der Preisverleihung, dem Eklat um Regisseur Abdallah
Al-Khatib und der Debatte um Kunst, Bekenntniszwang und
politische Instrumentalisierung. Im Zentrum steht die Frage, ob
Festivalleiterin Trisha Tuttle nach den Kulturkämpfen überhaupt
weitermachen will – und was es bedeutet, dass
Bundeskulturminister Wolfram Weimer laut Medienberichten einen
Austausch prüfen ließ.
Parallel folgt der zweite Knall aus den USA: Paramount unter
David Ellison legt im Übernahmepoker nach und setzt sich bei
Warner durch, Netflix zieht sich zurück. Die beiden diskutieren
politische Implikationen (CNN/CBS), mögliche Entlassungswellen
und Einsparungen, regulatorische Hürden in den USA und Europa
sowie die Folgen für Kinoauswertung, Streamingstrategie und
kreative Freiheit in Hollywood.
Zum Schluss als popkulturelles Symptom der Zeit: Scream 7 startet
mit Produktionschaos, fehlenden Pressevorführungen, miesen
Kritiken und gleichzeitig Protesten bei der Premiere – ein
Beispiel dafür, wie eng Entertainment und Politik derzeit
ineinandergreifen.
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