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Beschreibung
vor 1 Monat
Die Kelten bildeten eine äußerst heterogene Bevölkerungsgruppe
der Eisenzeit, deren Identität stark von stereotypen
Fremdzuschreibungen griechischer und römischer Autoren geprägt
ist. Ihre monarchisch geprägten Herrschaftsstrukturen sind etwa
anhand von Grabfunden einst mächtiger Hallstattfürsten oder
eindrucksvoller Grabhügel, wie jenem im niederösterreichischen
Großmugl, bis heute nachvollziehbar. Thematisiert wird außerdem
die rätselhafte Klasse der Druiden, über die unter anderem Cäsar
berichtet, sowie Aspekte der keltischen Religiosität.
Abschließend geht es um das Königreich Noricum, das erste
nachweisbare Staatswesen auf heute österreichischem Gebiet und
die Verdrängungsprozesse durch Römer und germanische Stämme, die
der keltischen Kultur in Mitteleuropa ein Ende setzten. Mariella
Gittler im Gespräch mit dem Archäologen und Altgeschichtler Dr.
Franz Pieler.
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