#17 - vertuschen
14 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Heute bringt Christine ein Wort mit, das auf den ersten Blick
leicht und fast unschuldig klingt: vertuschen. Ein weiches Wort,
das an Wasserfarben und Tuschkästen erinnert. Je länger wir
darüber sprechen, desto deutlicher wird: In diesem Begriff steckt
viel mehr, als man zunächst vermutet.
Wir erkunden die feinen Unterschiede zwischen
vertuschen, verheimlichen und
lügen. Ist Vertuschen immer absichtlich? Oder
ist es manchmal so sehr Teil unserer Gewohnheiten und sozialen
Strukturen, dass wir es selbst kaum bemerken? Welche „guten
Gründe“ gibt es dafür, Dinge nicht zu zeigen?
Wir sind neugierig auf eure Gedanken: was euch beim Hören
beschäftigt, in euch nachklingt oder weiterfragen lässt... und
auch auf Worte, die euch im Alltag begegnen, die Fragen aufwerfen
oder die ihr uns zum Nachdenken mitgeben wollt.
Schreibt uns
gerne: podcast@ddif.de
Über uns
Christine Ordnung
leitet das ddif, das deutsch dänische Institut für
Familientherapie und Beratung, in Berlin.
Sie studierte Rhythmik (oder lieber Musik-und Bewegungserziehung)
in Berlin und Wien und machte die Ausbildung zur Therapeutin für
Funktionelle Entspannung. „Ordnung auf dem Parkett“ nannte sie
ihre Tanzkurse für alle, die meinten sie lernen‘s nie. Seit 1990
ist sie als Fortbildnerin tätig.
Bei JesperJuul konnte sie
ab 2002 lernen, durch ihn wurde sie Familientherapeutin und
gründete 2010 das Deutsch-Dänische Institut für Familientherapie
und Beratung – ddif. Christine Ordnung leitet die
Familientherapieausbildung, arbeitet als Supervisorin, wird als
Vortragende zu Fachtagen eingeladen und ist Autorin.
Neben Jesper Juul ist Philippe Gaulier, Clown und
Schauspiellehrer eine wichtige Persönlichkeit für ihre
fachpersönliche Entwicklung. Jesper Juul ist in der Pädagogik und
Therapie die Figur, die Philippe Gaulier für die Theaterwelt ist.
Unnachahmbar und absolut (überzeugend) richtungsweisend.
Corinna
Sahl ist Denkerin,
Kuratorin, Wissenschaftlerin, Therapeutin und
Unternehmerin. Corinna baut im Trümmerfeld. Von Systemen,
Beziehungen und Sinn. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Dinge
auseinanderfallen – wo sich Komplexität jeder Einordnung
widersetzt und nichts Einfaches gesagt werden kann. Ausgebildet
an Sciences Po Paris, der University of St Andrews und der SOAS
London untersuchte sie in ihren Studien politische Systeme sowie
Fragen von Frieden und Konflikt. Von 2021 bis 2025 absolvierte
sie die vierjährige Ausbildung zur Familientherapeutin am ddif.
“When Peace Comes Out of War” ist nicht nur der Titel einer ihrer
Ausstellungen, sondern auch ihre leitende Inspiration für die
Erforschung von Momenten des Wandels.
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