In dieser Folge von beiläufig bis lästig sprechen Corinna und Christine über Carl Whitaker und das Muttersein. Ausgangspunkt ist eine Aufnahme des bekannten Familientherapeuten, in der eine Mutter vor der Frage steht, wie sie ihre bisherige Rolle loslassen kann. Corinna und Christene nehmen dieses Beispiel zum Anlass, Muttersein als Rolle zu betrachten, die zu einem wesentlichen Teil der eigenen Identität werden kann. Warum ist es so schwer, aus dieser Rolle herauszutreten – und welche guten Gründe gibt es dafür? Eine Annäherung an einen bestimmten Aspekt des Mutterseins, ausgehend von Whitakers therapeutischer Arbeit.
Hier der Link zu dem Video, um das es geht: https://www.youtube.com/watch?v=o0zK-iCeC20
Wir interessieren uns für eure Gedanken: was euch beim Hören beschäftigt, in euch nachklingt oder weiterfragen lässt... und auch auf Worte, die euch im Alltag begegnen, die Fragen aufwerfen oder die ihr uns zum Nachdenken mitgeben wollt.
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Über uns
Christine Ordnung leitet das ddif, das Institut für Beziehungskompetenz, in Berlin.
Sie studierte Rhythmik (oder lieber Musik-und Bewegungserziehung) in Berlin und Wien und machte die Ausbildung zur Therapeutin für Funktionelle Entspannung. „Ordnung auf dem Parkett“ nannte sie ihre Tanzkurse für alle, die meinten sie lernen‘s nie. Seit 1990 ist sie als Fortbildnerin tätig. Bei JesperJuul konnte sie ab 2002 lernen, durch ihn wurde sie Familientherapeutin und gründete 2010 das Deutsch-Dänische Institut für Familientherapie und Beratung – ddif. Christine Ordnung leitet die Familientherapieausbildung, arbeitet als Supervisorin, wird als Vortragende zu Fachtagen eingeladen und ist Autorin.
Neben Jesper Juul ist Philippe Gaulier, Clown und Schauspiellehrer eine wichtige Persönlichkeit für ihre fachpersönliche Entwicklung. Jesper Juul ist in der Pädagogik und Therapie die Figur, die Philippe Gaulier für die Theaterwelt ist. Unnachahmbar und absolut (überzeugend) richtungsweisend.
Corinna Sahl ist Denkerin, Kuratorin, Wissenschaftlerin, Therapeutin und Unternehmerin. Corinna baut im Trümmerfeld. Von Systemen, Beziehungen und Sinn. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Dinge auseinanderfallen – wo sich Komplexität jeder Einordnung widersetzt und nichts Einfaches gesagt werden kann. Ausgebildet an Sciences Po Paris, der University of St Andrews und der SOAS London untersuchte sie in ihren Studien politische Systeme sowie Fragen von Frieden und Konflikt. Von 2021 bis 2025 absolvierte sie die vierjährige Ausbildung zur Familientherapeutin am ddif.
“When Peace Comes Out of War” ist nicht nur der Titel einer ihrer Ausstellungen, sondern auch ihre leitende Inspiration für die Erforschung von Momenten des Wandels.
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