Peter Wurz: «Die Anfrage der Nasa ist eine grosse Auszeichnung»

Peter Wurz: «Die Anfrage der Nasa ist eine grosse Auszeichnung»

Seit 20 Jahren entwickelt die Universität Bern einen Massenspektrometer, der mit der Artemis-Mission mit den Astronauten zum Mond fliegen soll. Für den Leiter des Physikalischen Instituts ist dies vor allen ein Test. Sein Instrument soll einmal Leben ...
27 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Tag
Seit 20 Jahren entwickelt die Universität Bern einen
Massenspektrometer, der mit der Artemis-Mission mit den Astronauten
zum Mond fliegen soll. Für den Leiter des Physikalischen Instituts
ist dies vor allen ein Test. Sein Instrument soll einmal Leben auf
dem Mars entdecken. Eigentlich hätte Artemis II Anfang März starten
sollen, um mit 4 Astronauten einen Probeflug um den Mond zu machen.
Nun wurde der Start auf April verschoben. «Wenn Menschen dabei
sind, darf kein Risiko eingegangen werden», begründet der Schweizer
Astrophysiker Peter Wurz diesen Schritt. Er steht in engem
Austausch mit der Nasa. Bereits bei der Apollo-Mission schrieb ein
Instrument der Universität Bern Geschichte: Das Sonnenwindsegel. Es
sammelte den Sonnenwind ein, der nur ausserhalb der Atmosphäre
weht. Noch vor der US-Flagge pflanzten die Astronauten das Segel in
den Mond. Die enge Zusammenarbeit mit der Nasa ist nie abgebrochen.
Die Universität Bern wurde angefragt, für die Artemis-Mission einen
Massenspektrometer zu entwickeln, der portabel mit Laser die
Zusammensetzung des Mondes erkunden kann. Das Ziel ist es, mit
diesem Gerät einst nach Leben auf dem Mars zu suchen. Welchen
Anforderungen muss ein Instrument im Weltall genügen? Welche
Interessen stehen hinter der neuen Mondmission? Wird die Nasa den
neuen Wettlauf zum Mond gewinnen? Warum beteiligen sich auch
Bergbaufirmen mit Milliardenbeträgen an der Mission? Peter Wurz,
Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Bern ist zu
Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15