Uschi Waser, Silvia Süess: Jenisches Leben, das für viele steht
Die Verfolgung der Jenischen gilt offiziell als «Verbrechen gegen
die Menschlichkeit». Seit Jahrzehnten engagiert sich Uschi Waser
für die Jenischen. Nun erscheint ihre Biografie – verfasst von
Silvia Süess – und mit ihr wird die Forderung nach einer ...
26 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Die Verfolgung der Jenischen gilt offiziell als «Verbrechen gegen
die Menschlichkeit». Seit Jahrzehnten engagiert sich Uschi Waser
für die Jenischen. Nun erscheint ihre Biografie – verfasst von
Silvia Süess – und mit ihr wird die Forderung nach einer
historischen Aufarbeitung bekräftigt. Vor 100 Jahren begann die
«Aktion Kinder der Landstrasse» der Pro Juventute. Vor einem Jahr
hat der Bundesrat diese Verfolgung als «Verbrechen gegen die
Menschlichkeit» anerkannt. Uschi Waser ist eine der Vertreterinnen
und Vertreter jenischer Organisationen in einer Arbeitsgruppe des
Bundesamtes für Kultur und der Fachstelle für Rassismusbekämpfung.
Diese fordert nun eine systematische Aufarbeitung nach dem
sogenannten Joinet-Prinzip. Dieses wendet die Schweiz in
konfliktbetroffenen Ländern für die Vergangenheitsarbeit an. Das
Prinzip basiert auf vier Schlüsselbereichen: dem Recht auf
Wahrheit, dem Recht auf Gerechtigkeit, dem Recht auf
Wiedergutmachung und der Garantie der Nicht-Wiederholung. Die
Redaktorin der «Wochenzeitung», Silvia Süess, hat für die Biografie
«Reden, um nicht zu ersticken» Uschi Wasers jahrzehntelanges
Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte und die Situation
der Jenischen sowie ihre Kindheit in unzähligen Heimen und ihre
Akten recherchiert. Uschi Waser und Silvia Süess sind zu Gast bei
Karoline Arn.
die Menschlichkeit». Seit Jahrzehnten engagiert sich Uschi Waser
für die Jenischen. Nun erscheint ihre Biografie – verfasst von
Silvia Süess – und mit ihr wird die Forderung nach einer
historischen Aufarbeitung bekräftigt. Vor 100 Jahren begann die
«Aktion Kinder der Landstrasse» der Pro Juventute. Vor einem Jahr
hat der Bundesrat diese Verfolgung als «Verbrechen gegen die
Menschlichkeit» anerkannt. Uschi Waser ist eine der Vertreterinnen
und Vertreter jenischer Organisationen in einer Arbeitsgruppe des
Bundesamtes für Kultur und der Fachstelle für Rassismusbekämpfung.
Diese fordert nun eine systematische Aufarbeitung nach dem
sogenannten Joinet-Prinzip. Dieses wendet die Schweiz in
konfliktbetroffenen Ländern für die Vergangenheitsarbeit an. Das
Prinzip basiert auf vier Schlüsselbereichen: dem Recht auf
Wahrheit, dem Recht auf Gerechtigkeit, dem Recht auf
Wiedergutmachung und der Garantie der Nicht-Wiederholung. Die
Redaktorin der «Wochenzeitung», Silvia Süess, hat für die Biografie
«Reden, um nicht zu ersticken» Uschi Wasers jahrzehntelanges
Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte und die Situation
der Jenischen sowie ihre Kindheit in unzähligen Heimen und ihre
Akten recherchiert. Uschi Waser und Silvia Süess sind zu Gast bei
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