Beschreibung

vor 2 Wochen
Rehabilitation ist weit mehr als eine „Kur“. Sie ist ein zentrales
Instrument zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit – und damit ein
wichtiges Bindeglied zwischen Medizin, Betrieb und
Sozialversicherung. In dieser Folge von „Arbeit trifft Gesundheit“
sprechen wir mit Dr. Markus Jaster und Dr. Beate Blichmann von der
Deutschen Rentenversicherung Bund sowie mit Arbeitsmedizinerin Dr.
Vera Stich-Kreitner über die Bedeutung der Rehabilitation im
Arbeitsleben. Wir klären, wann eine Reha sinnvoll ist – auch ohne
vorherige Arbeitsunfähigkeit, wie das Antragsverfahren funktioniert
und welche Rolle der oder die Versicherte dabei spielt, welche
Informationen im ärztlichen Befundbericht wirklich entscheidend
sind, wie die Auswahl der Reha-Klinik erfolgt, was Beschäftigte
während einer stationären oder ganztägig ambulanten Reha erwartet,
und wie Wiedereingliederung und Leistungen zur Teilhabe am
Arbeitsleben anschließen können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem
biopsychosozialen Modell, das der Entscheidung über eine
Rehabilitationsmaßnahme zugrunde liegt, sowie auf der engen
Verzahnung mit betrieblichem Eingliederungsmanagement und
arbeitsmedizinischer Beratung. Deutlich wird: Rehabilitation ist
eine Chance – für Beschäftigte, ihre Leistungsfähigkeit zu
stabilisieren oder wiederherzustellen, und für Unternehmen,
wertvolle Fachkräfte langfristig im Arbeitsleben zu halten.

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