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Beschreibung
vor 3 Monaten
Ausgelöst durch eine Nachricht aus der Community sprechen wir
über die Frauenquote – und über die Angst, „nur wegen der Quote“
auf einer Position zu sitzen.
Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das
Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges
Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach
Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden?
Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie
„es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften
selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem
darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen
Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern
ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird.
Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das
Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem
gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine
Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“
vielleicht eher nach Pionierin klingt.
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