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Die Unternehmergeschichte eines Künstlers
Beschreibung
vor 3 Monaten
Uwe Paris beschreibt seinen Einstieg in eine Branche, die er nicht
studiert hat. Autorität gewinnt er nicht über Titel, sondern über
Haltung und eine eigene „Ästhetik der Arbeit“:
Schwarz-Weiß-Fotografien von Menschen und Arbeitsorten, präsentiert
in einem pulverbeschichteten Metallhalter, der das Kalendarium
verbirgt – Kunstobjekt statt Werbegeschenk. Vierteljährlich liefert
er nur an Vorstände und Direktoren „Der Künstler ist da“ – Neugier
öffnet Türen, wo reine Technikrhetorik nicht trägt. Ein
Mitarbeiter-Kalender porträtiert zwölf Kollegen – mit
Einverständnis und offener Herkunftsbezeichnung; später verteilt er
250 Einwegkameras an Kund:innen, kuratiert aus tausenden Fotos ein
kollektives Panorama ihrer Welt. Gegen die Büro-Ödnis sucht er
geistige Luft: Museumsbesuche als Gegenraum. Aus der Grundfrage
„Will ich das?“ wird Unternehmertum: Grundstück kaufen, Halle
bauen, Kirchner STD gründen, Reparaturen ins eigene Haus holen, das
Portfolio erweitern. So etabliert der Quereinsteiger ein
Beziehungs- und Bedeutungsmanagement: Respekt auf dem Werksgelände,
klare Kante bei Grenzverletzungen, Sinn für Bilder und Geschichten
– und die Fähigkeit, mit ungewöhnlicher Ästhetik industrielles
Vertrauen zu stiften.
studiert hat. Autorität gewinnt er nicht über Titel, sondern über
Haltung und eine eigene „Ästhetik der Arbeit“:
Schwarz-Weiß-Fotografien von Menschen und Arbeitsorten, präsentiert
in einem pulverbeschichteten Metallhalter, der das Kalendarium
verbirgt – Kunstobjekt statt Werbegeschenk. Vierteljährlich liefert
er nur an Vorstände und Direktoren „Der Künstler ist da“ – Neugier
öffnet Türen, wo reine Technikrhetorik nicht trägt. Ein
Mitarbeiter-Kalender porträtiert zwölf Kollegen – mit
Einverständnis und offener Herkunftsbezeichnung; später verteilt er
250 Einwegkameras an Kund:innen, kuratiert aus tausenden Fotos ein
kollektives Panorama ihrer Welt. Gegen die Büro-Ödnis sucht er
geistige Luft: Museumsbesuche als Gegenraum. Aus der Grundfrage
„Will ich das?“ wird Unternehmertum: Grundstück kaufen, Halle
bauen, Kirchner STD gründen, Reparaturen ins eigene Haus holen, das
Portfolio erweitern. So etabliert der Quereinsteiger ein
Beziehungs- und Bedeutungsmanagement: Respekt auf dem Werksgelände,
klare Kante bei Grenzverletzungen, Sinn für Bilder und Geschichten
– und die Fähigkeit, mit ungewöhnlicher Ästhetik industrielles
Vertrauen zu stiften.
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