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Beschreibung
vor 2 Monaten
In dieser Episode sprechen Dominik Gerst (Universität
Duisburg-Essen) und Christian Wille (Universität Luxemburg)
darüber, inwiefern Grenzen viel mehr sind als starre Linien auf
einer Landkarte.
Ausgehend vom aktuellen Trend, Grenzen als ‘komplex’ zu
beschreiben, fragen die beiden: Was bedeutet das eigentlich
genau? Und was unterscheidet eine sogenannte komplexe Grenze von
einer bloß komplizierten? Dabei geht es um Diskontinuität,
Emergenz und um die Rolle verschiedener Akteure: von Menschen
über Institutionen bis hin zu Technologien.
Im Gespräch wird deutlich, dass Grenzen nicht feststehen, sondern
immer wieder neu hergestellt und erlebt werden. Die
kulturwissenschaftlichen Grenzforscher diskutieren, wie man
solche Prozesse untersuchen kann, ohne sie aber zu vereinfachen.
Die Episode gibt spannende Denkanstöße für alle, die sich für die
Grundlagen der Grenzforschung interessieren und mehr über das
Potential des Komplexitätsbegriffs erfahren wollen.
Weiterführende Literatur:
Wille, C. / Gerst D. (2026): Rethinking Complexity in Border
Studies. https://doi.org/10.1080/08865655.2026.2633123
Wille, C. (2025): Towards a New Departure in Border Studies? A
Comment on the Increasing Talk of Complexity
https://hdl.handle.net/10993/63822
Gerst, D. (2024): Seeing Like a Complex Border: On the
Methodology of Complexity-Oriented Border Research
https://doi.org/10.5771/9783748922292-83
Wille, C. (2024): Grenzen als horizontaleGeographien?
Perspektiven für synthetische Betrachtungen am Beispiel des
Complexity Shift in der Grenzforschung
https://hdl.handle.net/10993/55701
Wille, C. (2024): Border Complexities. Outlines and Perspectives
of a Complexity Shift in Border Studies
https://hdl.handle.net/10993/55332
Mehr Info: Dominik Gerst
Mehr Info: Christian Wille
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