Warum lieben wir die Apokalypse?

Warum lieben wir die Apokalypse?

Was Fallout, Weltuntergangsromantik und gutes Worldbuilding über Kreativität, Haltung und starke Konzepte verraten
12 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 3 Tagen
Warum zieht uns der Untergang magisch an? Warum funktionieren
postapokalyptische Welten wie Fallout seit Jahrzehnten - als Games,
als Serien und als kulturelles Phänomen? Und was können wir als
Kreative, Konzeptioner:innen und Markenmenschen daraus lernen? In
dieser Folge von Make My Monday taucht Christopher Werth tief in
das Fallout-Universum ein: von den Games über die
Amazon-Prime-Serie bis hin zu den kreativen Prinzipien, die diesen
Erfolg möglich machen. Gemeinsam mit einem leidenschaftlichen
Fallout-Gamer beleuchtet er, warum Apokalypsen mehr sind als
düstere Kulissen: Sie sind Projektionsflächen für Fragen nach
Menschlichkeit, Ordnung, Macht, Hoffnung und Neuanfang. Die Folge
zeigt, wie Fallout es schafft, schwerste Themen mit Humor,
Retroästhetik und Popkultur zu verbinden und warum genau diese
Mischung Menschen weltweit fasziniert. Im Mittelpunkt steht dabei
nicht die Handlung, sondern das Worldbuilding: klare Regeln, eine
konsistente innere Logik und eine Welt, an die man glauben kann.
Der zentrale Kreativ-Learnings: Wenn die Welt stimmt, entstehen
starke Adaptionen, Kampagnen und Events fast von selbst. Ob Serie,
Spiel, Marke oder Live-Erlebnis - ein klares Konzept und eine
starke DNA sind die Grundlage für alles Weitere. Eine inspirierende
Folge über kreative Haltung, Vertrauen in starke Welten und die
Frage, warum wir gerade im Untergang oft unsere besten Ideen
finden.

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