Quo vadis Berlinale? Überraschungen bei den BAFTAs! Netflix vs. Paramount, Angst vor KI und Box Office Höhenflug in Deutschland
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vor 2 Wochen
Box Office Inside blickt auf eine Woche, in der bei der Berlinale
erneut weniger die Filme als politische Debatten die Schlagzeilen
bestimmten. Chris Schinke und Florian Koch sprechen über die
Kontroversen rund um Gaza, den Vorwurf der Zensur, das
Spannungsfeld zwischen Kunst und politischer Erwartung sowie die
Frage, wie sehr das dem Profil des Festivals und der
internationalen Wahrnehmung schadet. Gleichzeitig würdigen sie
die künstlerischen Lichtblicke und Preisträger, darunter ein
starker Auftritt des deutschen Films mit einem Goldenen Bären und
Auszeichnungen für Sandra Hüller, und geben ein Update zum
European Film Market mit ersten Deals und später sichtbaren
„Spätfolgen“ wie dem BAFTA-Überraschungssieger.
Im Awards-Block analysieren die beiden die BAFTAs als
Oscar-Barometer: Paul Thomas Andersons The Battle of the Other
räumt groß ab, während Marty Supreme trotz vieler Nominierungen
leer ausgeht, außerdem gewinnen Sinners und Netflix’ Frankenstein
wichtige Craft-Preise.
In der Branchenrubrik geht es um den Übernahmepoker um Warner
zwischen Netflix und Paramount inklusive politischer
Nebengeräusche sowie um eine virale KI-Debatte, ausgelöst durch
ein täuschend echtes Clip-Video mit Brad Pitt und Tom Cruise, das
Fragen nach Consent, Copyright und Zukunft der Kreativarbeit
aufwirft.
Zum Schluss folgen die Box-Office-Zahlen: Deutschland überrascht
mit einem sehr starken Februar und einem breiten Programm,
während die USA weiter eine schwächere Phase erleben. Außerdem:
kurze Starts und Tipps der Woche – von HBOs erstem deutschen
Original Banksters über den Kinostart von Marty Supreme bis zu
Jim Jarmuschs Father Mother Sister Brother und einer Elvis-Doku
von Baz Luhrmann.
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