Michael Nausner - Wie verändert Teilhabe unseren Blick auf Glauben und Schöpfung?
49 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Tag
Was bedeutet es, Mensch zu sein — in einer Welt, die ökologisch,
politisch und kirchlich unter Spannung steht? Moritz spricht mit
dem systematischen Theologen Michael Nausner, der aktuell in
Uppsala an der Kirchenkanzlei der Schwedischen Kirche arbeitet.
Ausgangspunkt ist seine methodistische Prägung: eine Biografie
zwischen Österreich, Schweden, USA und Deutschland — und die
Erfahrung einer weltweiten Kirche, die kulturelle Unterschiede
nicht auflöst, sondern trägt. Im Gespräch wird deutlich, wie stark
Nausners Theologie von der Idee der Teilhabe geprägt ist. Erlösung
erscheint nicht als individuelles Ereignis, sondern als Beteiligung
an der Erneuerung der ganzen Schöpfung. Dieser Gedanke verbindet
methodistische Tradition, ökologische Fragen und aktuelle
kirchliche Debatten. Ein Schwerpunkt liegt auf den neuen Sozialen
Grundsätzen der UMC, an deren Überarbeitung Nausner beteiligt war.
Besonders wichtig ist ihm die Verschiebung hin zur
„Schöpfungsgemeinschaft“ — also ein Verständnis von Kirche und
Menschsein, das den Menschen nicht isoliert, sondern als
eingebunden in Beziehungen denkt: zu anderen Menschen, zu anderen
Geschöpfen und zu Gott. Das Gespräch berührt außerdem Spannungen im
Methodismus, Erfahrungen mit theologischen Konflikten, ökumenische
Perspektiven und die Frage, wie Hoffnung möglich bleibt, ohne naiv
zu werden. Immer wieder kehrt ein Motiv zurück: Heil geschieht
unterwegs — nicht als fertige Antwort, sondern als Weg. Eine
ruhige, dichte Folge über methodistische Theologie heute, über
Gemeinschaft jenseits von Grenzen und über einen Glauben, der die
ganze Schöpfung im Blick behält.
politisch und kirchlich unter Spannung steht? Moritz spricht mit
dem systematischen Theologen Michael Nausner, der aktuell in
Uppsala an der Kirchenkanzlei der Schwedischen Kirche arbeitet.
Ausgangspunkt ist seine methodistische Prägung: eine Biografie
zwischen Österreich, Schweden, USA und Deutschland — und die
Erfahrung einer weltweiten Kirche, die kulturelle Unterschiede
nicht auflöst, sondern trägt. Im Gespräch wird deutlich, wie stark
Nausners Theologie von der Idee der Teilhabe geprägt ist. Erlösung
erscheint nicht als individuelles Ereignis, sondern als Beteiligung
an der Erneuerung der ganzen Schöpfung. Dieser Gedanke verbindet
methodistische Tradition, ökologische Fragen und aktuelle
kirchliche Debatten. Ein Schwerpunkt liegt auf den neuen Sozialen
Grundsätzen der UMC, an deren Überarbeitung Nausner beteiligt war.
Besonders wichtig ist ihm die Verschiebung hin zur
„Schöpfungsgemeinschaft“ — also ein Verständnis von Kirche und
Menschsein, das den Menschen nicht isoliert, sondern als
eingebunden in Beziehungen denkt: zu anderen Menschen, zu anderen
Geschöpfen und zu Gott. Das Gespräch berührt außerdem Spannungen im
Methodismus, Erfahrungen mit theologischen Konflikten, ökumenische
Perspektiven und die Frage, wie Hoffnung möglich bleibt, ohne naiv
zu werden. Immer wieder kehrt ein Motiv zurück: Heil geschieht
unterwegs — nicht als fertige Antwort, sondern als Weg. Eine
ruhige, dichte Folge über methodistische Theologie heute, über
Gemeinschaft jenseits von Grenzen und über einen Glauben, der die
ganze Schöpfung im Blick behält.
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