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Beschreibung
vor 3 Monaten
Vier von fünf muslimischen Gläubigen können kein Arabisch – oder
nicht so gut. Deswegen ist die wörtliche Bedeutung des Korans gar
nicht die einzig wichtige. Bei Rap, zeigt uns Sercan Üstündağ,
ist das genauso: bei manchen Raps geht es um den Beat. Bei
anderen um Stichworte, die einen Kontext herstellen oder
Andeutungen machen, und die nur Insider verstehen. Und wie bei
allen Texten ist es natürlich so, dass jeweils das anspricht,
wofür man gerade empfänglich bin. Bleibt die Frage: Wie sehr darf
der Exeget zulassen, sich auch persönlich vom koranischen Text
angesprochen zu fühlen?
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