Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen

Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen

Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven - Vielen Dank an Sun Pharmaceuticals Germany für das Sponsoring des Themenmonats
26 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag
Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen Annika Licht im
Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven In dieser Folge erweitern wir
den Blick auf das Krankheitsbild Sicca um eine Perspektive, die im
klinischen Alltag oft zu wenig reflektiert wird: die zugrunde
liegende Pathophysiologie. Allzu häufig werden bekannte Faktoren
wie Bildschirmarbeit oder das Lebensalter als Erklärung
herangezogen, ohne die Ursachen weiter zu hinterfragen. Ausgehend
von der Arbeit von Stern et al. widmen wir uns der Entstehung des
trockenen Auges im Kontext von Autoimmunerkrankungen. Die Autoren
haben die pathophysiologischen Mechanismen dieser Patientengruppe
detailliert analysiert und damit wichtige Erkenntnisse geliefert,
die über diese spezielle Gruppe hinaus von Bedeutung sind.
Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Philipp Steven diskutieren wir, welche
Prozesse zur Sicca-Entwicklung bei autoimmunen Systemerkrankungen
beitragen und welche diagnostischen und therapeutischen
Rückschlüsse sich daraus auch für andere Sicca-Patienten ableiten
lassen. Die Folge zeigt, warum ein vertieftes Verständnis der
Pathophysiologie nicht nur bei komplexen Verläufen, sondern für die
tägliche Versorgung aller Sicca-Patienten einen entscheidenden
Mehrwert bietet. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt
es hier: Immunologic basis for development of keratoconjunctivitis
sicca in systemic autoimmune diseases: Role of innate immune
sensors Michael E Stern, Argyrios N Theofilopoulos, Philipp Steven,
Jerry Y Niederkorn, Robert Fox, Margarita Calonge, Christof Scheid,
Stephen C Pflugfelder Affiliations Expand PMID: 38395195 DOI:
10.1016/j.jtos.2024.02.003
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38395195/

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