ADHS + ASS / Autismus = AuDHD?

ADHS + ASS / Autismus = AuDHD?

In dieser Episode von E-Momente werden Neurodivergenz, die Herausforderungen neurodivergenter Menschen und Unterschiede zwischen ADHS und Autismus thematisiert. Zudem wird für Akzeptanz und ein besseres Verständnis neurologischer Vielfalt geworben.
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Beschreibung

vor 1 Tag
In dieser Episode von E-Momente widme ich mich dem komplexen Thema
der Neurodivergenz und Neurodiversität. Ich erkläre die beiden
Begriffe und wie sie sich rechtfertigen lassen, indem ich
verdeutliche, dass jedes Gehirn einzigartig ist und es keine
einheitliche Norm für Gehirnstrukturen gibt. Der Begriff
Neurodiversität hebt hervor, dass es unzählige Unterschiede in
neurologischen Konfigurationen gibt, die verschiedene Fähigkeiten
und Bedürfnisse erzeugen. Ich beziehe mich außerdem auf die
Dominanz von NeuroXM, einer Gruppe, die als eher homogen betrachtet
wird, während ich auch darauf eingehe, wie diese Wahrnehmung der
"Normalität" die Gesellschaft prägt. Ein wesentlicher Punkt, den
ich behandele, ist das Verständnis für den Einfluss der Umwelt auf
neurodivergente Menschen. Ich verdeutliche, dass die Probleme, mit
denen Menschen konfrontiert sind, oft nicht durch ihre
neurologischen Unterschiede bedingt sind, sondern durch eine nicht
passende Umgebung, die sie behindert. So verwende ich Beispiele aus
dem alltäglichen Leben, um die Herausforderungen zu erläutern, die
etwa Menschen mit ADHS oder Autismus in einem sozialen Kontext
erleben. Darüber hinaus werde ich die Unterschiede und
Gemeinsamkeiten zwischen ADHS und Autismus beleuchten. Ich stelle
die These auf, dass es keine scharfe Trennung zwischen diesen
Zuständen gibt und dass oft Überschneidungen bestehen. Während ich
unterschiedliche Klassifikationssysteme wie DSM-5 und ICD-11
erläutere, zeige ich, wie die derzeitigen Diagnosekriterien oft von
veralteten Annahmen geprägt sind, was zu Missverständnissen und
Ungerechtigkeiten in der Behandlung führt. Ich bespreche auch, wie
exekutive Funktionen bei ADHS und Autismus unterschiedlich
ausgeprägt sind und warum dies das Leben für betroffene Personen
erschwert. Insbesondere gehe ich darauf ein, wie dringend
notwendige emotionale Unterstützung fehlen kann, und erläutere,
weshalb viele neurodivergente Menschen oft in einem ständigen
Anpassungs- und Überlastungszustand leben. Die Verbindung von
Neurodivergenz, Traumata und sozialen Herausforderungen wird
ebenfalls eingehend behandelt. Ich ziehe Parallelen zwischen den
Erfahrungen von Menschen mit ADHS und Autismus und beleuchte, wie
gesellschaftliche Erwartungen und Normen deren Wahrnehmung und
Interaktion beeinflussen. Zudem setze ich mich mit dem Thema
Geschlechteridentität im Kontext von Neurodivergenz auseinander und
hinterfrage die gängigen Vorstellungen über Geschlechterrollen und
Normen. Abschließend gebe ich einen Ausblick darauf, wie wichtig es
ist, eine unterstützende Gemeinschaft zu finden und das Verständnis
für neurodivergente Lebensweisen zu fördern. Ich ermutige die
Zuhörer, sich aktiv in die gesellschaftliche Diskussion
einzubringen, um ein besseres Verständnis und mehr Akzeptanz für
neurologische Vielfalt zu schaffen.

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