#73 Sulabha – Die Freiheit, niemand sein zu müssen

#73 Sulabha – Die Freiheit, niemand sein zu müssen

Tadasana
18 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen

Was passiert, wenn eine freie Frau einem bereits „befreiten“
König begegnet?


Sulabhā war keine Rebellin. Keine Provokateurin. Keine
spirituelle Influencerin mit Gefolgschaft.
Sie war eine wandernde Sannyāsin — unverheiratet, hochgebildet in
Vedānta und Sāṁkhya, eine jñānin: eine, die Selbsterkenntnis
nicht nur denkt, sondern lebt.


Als sie hört, dass König Janaka von Mithilā als jīvanmukta gilt —
als Befreiter zu Lebzeiten — beschließt sie, ihn zu besuchen.
Nicht aus Eitelkeit. Sondern aus philosophischer Redlichkeit.


Was folgt, ist kein Drama. Kein Schlagabtausch.
Sondern ein Dialog von bestechender Klarheit über Identität,
Geschlecht, Freiheit und das, was wir „Ich“ nennen.


Sulabhā stellt keine Macht zur Schau.
Sie entzieht sich ihr.


Und vielleicht liegt genau darin ihre stille Größe.


In dieser Episode erforschen wir:
– Was wahre Freiheit wirklich bedeutet
– Warum spirituelle Identität oft subtiler bindet als
weltliche
– Und was wir heute — auf und neben der Yogamatte — von Sulabhās
Klarheit lernen können


Eine Heldin ohne Banner.
Eine Autorität ohne Anspruch.
Eine Frau, die nichts sein musste — um alles zu erkennen.

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