Beschreibung

vor 2 Jahren
Wir stellen uns die Frage, was Abstinenz (Verzicht, Enthaltsamkeit)
im Kontext psychoanalytischer Arbeit bedeutet? Können wir überhaupt
vollkommen abstinent sein während der Arbeit? Ist es sinnvoll und
machbar? Oder sind nicht die Momente der Verwicklung ins Erleben
der Patient:innen absolut zentral für die Bewegung des
psychoanalytischen Prozesses und somit das therapeutische
Vorwärtskommen? Bietet aber dennoch gerade das Wissen um die
Abstinenz den essentiellen Rahmen für die psychoanalytische
Behandlung. Das heißt das Verbot, welches durch die Abstinenz
symbolisiert wird, ermöglicht erst den freien Umgang mit
Gegenübertragungsgefühlen und kann sekundär die reflektive
Bearbeitung unbewusster Interaktionen zwischen dem analytischen
Paar gewährleisten und ein schädliches Ausagieren verhindern?
Anmerkung: Leider hatten wir bei der aktuellen Aufnahme ein
Audioproblem. Wir bitten die schlechtere Tonqualität des Podcasts
zu entschuldigen.

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