Beschreibung

vor 2 Monaten

In dieser Podcastfolge widmen wir uns den vielfältigen Facetten
von Elternschaft – ihren gesellschaftlichen, psychodynamischen
und persönlichen Dimensionen. Im Zentrum steht die Frage, was es
heute bedeutet, „eine Mutter“ zu sein, und welche Zuschreibungen,
Erwartungen und Bedingungen dieses Bild prägen. Seit den
1970er-Jahren haben feministische Debatten neue Perspektiven vor
allem auf Mutterschaft eröffnet – zwischen Selbstverwirklichung,
Fürsorge und dem Gefühl, sich in der Rolle zu verlieren.


Theoretische Impulse, etwa von Donald Winnicott mit seinem Satz
„There is no such thing as a baby“, werfen Licht auf die
Beziehung zwischen Mutter, Kind und dem Umfeld als komplexes
System. Themen wie Reue, Fruchtbarkeit und das damit verbundene
Gefühl der Insuffizienz werden ebenso aufgegriffen wie familiäre
Dynamiken und unbewusste Muster, die das Mutterbild prägen.


Die Folge lädt dazu ein, Ambivalenzen auszuhalten und
Mutterschaft als fortwährenden Aushandlungsprozess zu verstehen –
zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, inneren Konflikten und
dem Wunsch nach Selbstbestimmung. So soll ein sensibler,
reflektierter Blick auf Elternschaft im Wandel der Zeit
entstehen.


Website IPPK: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://ippk.de/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Behörde für Inneres – Der Podcast zur Praxis der Psychoanalyse


Staffel 2


Sprecher:innen: Lena Barth & Barbara Rüttner Götzmann


Producer: Jackson Gatlin Crawford

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