Kurve und Klima: Viele Strohfeuer, aber kein Flächenbrand -
Der „Schalke-POTTcast“ – Episode 206

Kurve und Klima: Viele Strohfeuer, aber kein Flächenbrand -
Der „Schalke-POTTcast“ – Episode 206

1 Stunde 39 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen
Schalke atmet nach dem Kiel-Sieg auf: Neuzugänge zünden, Yunus ist
weg, rechts bleibt wacklig – und Muslic fordert Ruhe im
Aufstiegsrennen. Nach fünf Partien ohne Sieg wirkte der Dreier bei
Holstein Kiel wie ein Befreiungsschlag – sportlich, vor allem aber
atmosphärisch. Im „Schalke-Pottcast“ ordnen Host und
Schalke-Reporter René Preuß sowie Experte Norbert
Neubaum die Lage ein: Die Mini-Durststrecke ist beendet, der
Kader wird wieder voller, und dennoch rücken Nebenschauplätze auf
Schalke sofort mit in den Mittelpunkt. Neubaum hält den Begriff für
dehnbar, verweist aber auf die Fakten: fünf Spiele ohne
Sieg seien unübersehbar gewesen – ebenso wie die Gründe.
Schalke habe sich im Winter mit mehreren Neuen „nicht
verschlechtern“ wollen. Nur: Vier potenzielle Startelf-Spieler
nachzurüsten, verändert Statik und Abläufe. „Es hätte mich fast
gewundert, wenn sie weiter marschiert wären“, sagt Neubaum – und
erwartet dennoch, dass Schalke „bis zum Schluss oben mitspielt“.
Preuß betont den sportlichen Trend: Schon gegen Dresden sei eine
Steigerung erkennbar gewesen, in Kiel habe sich die Entwicklung
fortgesetzt. Und auch Muslic selbst bevorzuge – ungewöhnlich offen
– eher das kontrollierte 1:0 als den wilden
Schlagabtausch: Ein 3:2 oder 5:4 bedeute eben oft, „dass eine Menge
schiefgegangen ist“. Im Personalblock wird es konkret: Amin
Younes ist weg – eine „respektvolle Lösung für Verein und Spieler“.
Mehr Emotion? Fehlanzeige. Neubaum schildert Muslic’ Auftritt dazu
als „kühl“ und im Kern deckungsgleich mit der Vereinsmitteilung.
Für beide Podcaster ist das ein Signal: Schalke will keine
Nebenkriegsschauplätze, sondern Klarheit. Sportlich überrascht die
Trennung kaum. Younes kam in dieser Saison nur auf wenige Einsätze
und konnte in den Chancen „kaum überzeugen“ – trotz unbestrittener
Klasse am Ball und Vita als Ex-Nationalspieler. Das Muslic-Profil
(Intensität, Powerpressing) passe zudem nur begrenzt. Ein
unzufriedener Ergänzungsspieler sei in einer Aufstiegsphase ein
Risiko – selbst dann, wenn er sich intern korrekt verhalte. Ein
weiterer Schwerpunkt: das Kennenlernen mit dem neuen
Kaderplaner Maximilian Lüftel (31). Neubaum beschreibt ihn als
Gegenpol zu Ben Manga: weniger extrovertiert, zurückhaltender –
„bayerisch geprägt“. Gleichzeitig bringe Lüftel für sein Alter eine
ungewöhnlich breite Vita mit (u.a. Bayern-Umfeld, St. Pauli,
Hoffenheim, Hannover). Inhaltlich wird klar: Daten-Tools und
Software sind längst Alltag, KI werde künftig noch stärker prägen.
Das beruhigende Gegenstück: Live-Scouting bleibt. Schalke
professionalisiert damit einen Bereich, der früher oft über
Bauchgefühl lief – und heute im Aufstiegsrennen über Prozentpunkte
entscheiden kann. Der „Schalke-Pottcast“ lädt zur Mitwirkung ein:
In der „Kurvendiskussion“ können sich Fans direkt beteiligen.
Einfach eine Nachricht per WhatsApp an die Nummer 0160-90347628
senden oder die Instagram-Seite „der_schalke_podcast“ abonnieren.
Die Schalke-Redaktion ist zudem auf Social Media aktiv: auf Twitter
(@RN_S04), Facebook (FC Schalke 04 News) und Instagram
(@schalke_news_mhb). Wer lieber Kommentare hinterlassen möchte,
kann dies auf YouTube (@MHBS04) tun. Außerdem gibt es die
Möglichkeit, den Kanal „Schalke News RN/MB“ auf WhatsApp zu
abonnieren.

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