Beschreibung
vor 3 Monaten
Ein Tempo zu finden, das hält, ist vielleicht eine der
wichtigsten inneren Strukturen überhaupt. Der Krokus wächst nicht
schneller, weil wir ihn drängen. Er wächst, wenn die Bedingungen
stimmen. Übertragen auf unser Berufsleben heißt das: realistische
Erwartungen an uns selbst, klare Grenzen im Arbeitsalltag und ein
Bewusstsein dafür, dass nicht jede Woche gleich leistungsfähig
oder kreativ sein kann.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum das Gefühl von
ständigem Zeitdruck weniger mit mangelnder Disziplin zu tun hat,
als mit einem verlorenen inneren Rhythmus. Wir schauen uns an,
warum Routinen gleichzeitig stabilisierend und beschleunigend
wirken können, wie unser Nervensystem Zeit erlebt und weshalb ein
dauerhaft zu hohes Tempo irgendwann vom Körper korrigiert wird.
Diese Folge ist eine Einladung, dein eigenes Tempo neu zu
betrachten. Mit Reflexionsfragen, Gedankenanstößen und Raum zum
eigenen Weiterdenken.
Für alle, die im Berufsalltag viel geben, Verantwortung tragen
und merken, dass schneller nicht automatisch besser ist.
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