Keine Note zuviel: Der Komponist György Kurtàg wird 100 Jahre alt
Er hat keine Schule begründet, kein System entworfen: György Kurtàg
ist der grosse Aussenseiter in der Musik des 20. und 21.
Jahrhunderts. Meister der Verdichtung und der Reduktion. Und doch
klingt seine asketische Musik nicht konstruiert und abstrakt ...
29 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Er hat keine Schule begründet, kein System entworfen: György Kurtàg
ist der grosse Aussenseiter in der Musik des 20. und 21.
Jahrhunderts. Meister der Verdichtung und der Reduktion. Und doch
klingt seine asketische Musik nicht konstruiert und abstrakt,
sondern strahlt eine grosse Wärme aus. Prinzip Verdichtung: Mit
möglichst wenigen Tönen so viel und so dicht wie möglich sagen, das
war immer sein Motto. In ihrer radikalen Kürze, ihrer schmucklosen
Lakonik und der Reduktion zum Äussersten ist die Musik des
ungarischen Komponisten ein erstaunlich querständiges Zeugnis
heutigen Komponierens. Zu seinem 100.Geburtstag sprechen wir mit
dem Bariton Benjamin Appl über den scheuen Meister aus Ungarn –
denn er kennt ihn gut, hat viel mit ihm gearbeitet.
ist der grosse Aussenseiter in der Musik des 20. und 21.
Jahrhunderts. Meister der Verdichtung und der Reduktion. Und doch
klingt seine asketische Musik nicht konstruiert und abstrakt,
sondern strahlt eine grosse Wärme aus. Prinzip Verdichtung: Mit
möglichst wenigen Tönen so viel und so dicht wie möglich sagen, das
war immer sein Motto. In ihrer radikalen Kürze, ihrer schmucklosen
Lakonik und der Reduktion zum Äussersten ist die Musik des
ungarischen Komponisten ein erstaunlich querständiges Zeugnis
heutigen Komponierens. Zu seinem 100.Geburtstag sprechen wir mit
dem Bariton Benjamin Appl über den scheuen Meister aus Ungarn –
denn er kennt ihn gut, hat viel mit ihm gearbeitet.
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