S2#38 - „Raumforderung“ – Wie ein Hirntumor mein Leben neu sortiert hat (mit Christoph Ackermann)

S2#38 - „Raumforderung“ – Wie ein Hirntumor mein Leben neu sortiert hat (mit Christoph Ackermann)

1 Stunde 3 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

In dieser Folge wird es sehr persönlich – und gleichzeitig extrem
lebensnah. Mein Gast Christoph Ackermann ist Steuerberater,
Partner bei einer Big4 (EY) und außerdem kommunalpolitisch aktiv.
Nach außen: Karriere, Verantwortung, volle Kalender. Und dann
kommt ein Wort in einem Arztgespräch, das alles
verändert: „Raumforderung“.


Christoph erzählt, wie scheinbar harmlose Sehstörungen am Ende zu
der
Diagnose Hypophysen-Makroadenom führten
– ein Tumor, der bereits so groß war, dass er auf
die Sehnervkreuzung drückte. Wir
sprechen über den Moment der Gewissheit im MRT, die schnellen
Entscheidungen, die OP durch die
Nase in der Heidelberger Kopfklinik – und dieses
unglaubliche Erlebnis, direkt nach dem Aufwachen
wieder besser sehen zu können.


Doch damit war die Reise nicht vorbei: Denn
die Hypophyse ist das Mastermind des
Hormonhaushalts – und plötzlich wird Geduld zur täglichen Praxis,
wenn „Hormonachsen“ nicht einfach per Willenskraft anspringen.
Wir reden darüber, was so ein Einschnitt mit Prioritäten macht,
warum „alles Gute“ vor einer OP plötzlich anders klingt – und
weshalb Christoph heute so offen über das Thema spricht.


Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Achte auf
deinen Körper. Warte nicht zu lange. Geh zur
Kontrolle. Das Leben ist endlich – und genau deshalb bist du es
dir wert, 119% für deine Träume zu
geben.





In dieser Episode:




Sehstörungen, MRT und die Diagnose „Raumforderung“




Hypophysen-Tumor: Druck auf die Sehnervkreuzung & die
Folgen




OP-Erfahrung: schnell, präzise – und ein
„Vorher/Nachher“-Moment beim Sehen




Leben danach: Hormone, Tabletten, Geduld und neue Prioritäten




Wertebasierte Entscheidungen trotz (oder gerade wegen)
Schicksalsschlag




Wenn du aus dieser Folge nur eine Sache mitnimmst, dann bitte
die: Nimm körperliche Veränderungen
ernst. Dein Leben ist zu wertvoll für „Ich warte
mal ab“.

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