Folge 1387: TRAIN DREAMS - Die Farben von Liebe und Vergänglichkeit
Der erste Eindruck direkt nach dem Film
17 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Wo gehöre ich hin? Was ist der Sinn meines Lebens? Wie lebe ich
weiter, wenn ich einen großen Verlust erlitten habe? Das sind die
Fragen, die sich der Holzfäller Robert (Joel Edgerton) stellt.
Erst als Gladys (Felicity Jones) in sein Leben tritt, fühlt er
sich nicht mehr verloren. Aber es geht nicht nur um die
Vergänglichkeit des eigenen Lebens sondern auch um den Abschied
von der alten Welt, die noch präsent ist, als Robert zu Beginn
Bäume fällt und die verschwunden ist, als Robert am Ende einen
Menschen im Weltall sieht. Regisseur Clint Bentley und sein
Kameramann Adolpho Veloso nehmen uns mit ein Leben voller harter
Arbeit, großer Natur und kleinem Glück. Ein optisch
herausragender Film, der auf künstliches Licht verzichtet und ein
berührender Film, gerade wo er Liebe zeigt. Einen Wermutstropfen
stellt der Erzähler dar, der zu oft als Stimme aus dem Off aus
der Novelle zitiert – da gerät der Film unversehens zu einem
bebilderten Hörbuch und wird in diesen Stellen manchen Zuschauer
auf Distanz halten. Direkt nach dem Film sprechen wir über
Zeitsprünge, Geister und Töchter. Am Mikrofon direkt nach dem
Film: Johanna und Thomas.
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