Projekte steuern wenn die Realität zuschlägt

Projekte steuern wenn die Realität zuschlägt

12 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

In der Durchführung zeigt sich, ob ein Projektplan wirklich
trägt. In dieser Episode geht es um die Steuerungshebel, die
Projekte durch die Realität bringen: Risiken früh erkennen,
Fortschritt sinnvoll messen, klar reporten, ohne Chefsessel
führen – und am Ende sauber abschließen, ohne in die
Sunk-Cost-Falle zu tappen.





Was du mitnimmst


- Warum Durchführung immer auch Steuerung und Lernen ist.


- Wie du Risiken von Issues unterscheidest – und warum das deinen
Stress reduziert.


- Welche KPIs wirklich helfen, Entscheidungen zu treffen, statt
nur Aktivität zu zählen.


- Wie Earned-Value-Logik Fortschritt, Zeit und Kosten
zusammenbringt.


- Wie Reporting so wird, dass es Entscheidungen auslöst.


- Wie fachliche Führung ohne disziplinarische Macht funktioniert.


- Wie du Änderungen (Change Requests) kontrolliert behandelst,
ohne Scope Creep.


- Was zu einem professionellen Projektabschluss gehört: Übergabe,
Nutzen, Lessons Learned.


- Wie du die Sunk-Cost-Fallacy erkennst und “weitermachen um
jeden Preis” vermeidest.





Glossar


- Risiko: Unsichere Ereignisse/Bedingungen mit möglichem Einfluss
auf Ziele.


- Issue: Ein Problem, das bereits eingetreten ist und jetzt
gelöst werden muss.


- Risk Owner: Person, die ein Risiko aktiv steuert und Maßnahmen
verantwortet.


- KPI (Key Performance Indicator): Kennzahl, die
Fortschritt/Leistung messbar macht.


- Baseline: Vereinbarter Ausgangsplan (Scope, Zeit, Kosten),
gegen den gemessen wird.


- Change Request: Formale Anfrage, Scope/Plan/Baseline zu ändern.


- Decision Log: Liste wichtiger Entscheidungen mit Datum und
Verantwortlichen.


- Earned Value (EV): “Verdienter” Wert erledigter, geplanter
Arbeit.


- CPI/SPI: Indizes für Kosten- bzw. Terminleistung (EVM-Logik).


- Sunk Cost Fallacy: Bias, weiterzumachen, nur weil bereits
investiert wurde.

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