Die Abstimmungskontroverse zur SRG-Initiative

Die Abstimmungskontroverse zur SRG-Initiative

Firmen sollen gar keine Abgabe mehr zahlen müssen für Radio und Fernsehen - Privathaushalte nur noch 200 statt wie heute 335 Franken pro Jahr. Das will die SRG-Initiative. Es diskutieren SVP-Nationalrat Gregor Rutz als Befürworter und Mitte-Nationalra ...
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vor 1 Woche
Firmen sollen gar keine Abgabe mehr zahlen müssen für Radio und
Fernsehen - Privathaushalte nur noch 200 statt wie heute 335
Franken pro Jahr. Das will die SRG-Initiative. Es diskutieren
SVP-Nationalrat Gregor Rutz als Befürworter und Mitte-Nationalrat
Martin Candinas als Gegner. Für die SRG, zu der auch Radio SRF
gehört, wäre ein Ja einschneidend: Die Hälfte der bisherigen
Einnahmen aus der Radio- und Fernsehabgabe fiele weg. Für die
Befürworterinnen und Befürworter der SRG-Initiative ist das
vertretbar: Die SRG solle sich auf ihren Kernauftrag im Bereich
Information, Bildung und Kultur konzentrieren. Viele heutige
Angebote der SRG, zum Beispiel im Bereich Unterhaltung, könnten
auch private Medien bieten. Hier widersprechen die Gegnerinnen und
Gegner der Initiative: Sie warnen vor einem radikalen Abbau beim
Angebot von Radio und Fernsehen. Auch der Bundesrat warnt
insbesondere vor einer Reduktion der Berichterstattung aus den
Regionen. Sport- und Unterhaltungssendungen lägen kaum mehr drin,
sagt auch der Bundesrat. Auch würden die Leute nicht zwingend Geld
sparen bei einem Ja - weil viele Angebote dann nur noch im
Bezahlfernsehen erhältlich wären. In der Abstimmungskontroverse
diskutieren Mitinitiant und SVP-Nationalrat Gregor Rutz und
Mitte-Nationalrat Martin Candinas. Die Sendung leitet Dominik
Meier.

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