#12 Zwischen Ramadan, Reset und Realität
42 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Nach 1,5 Monaten Pause stolpern wir zurück – nicht geschniegelt,
nicht perfekt vorbereitet, sondern genau so, wie das Leben
manchmal ist: ein bisschen chaotisch, ein bisschen suchend und
irgendwo zwischen „Ich hab mein Leben im Griff“ und „Wo ist
eigentlich meine Routine geblieben?“.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich ein neues Jahr
wirklich anfühlt – und ob es überhaupt Sinn macht, dass in der
westlichen Welt alles am 31.12. endet und am 01.01. plötzlich
alles neu sein soll. Wer hat das eigentlich entschieden? Und
warum glauben wir jedes Mal, wir müssten als komplett neue
Version unserer selbst aus dem Feuerwerk steigen?
Ein großer Teil dieser Folge widmet sich dem heiligen Monat
Ramadan. Wiesna nimmt uns mit in ihre Perspektive und erklärt,
was dieser Monat wirklich bedeutet – jenseits von
Verzicht-Klischees und „Leidensweg“-Formulierungen (ja, Nancy
musste da kurz reflektieren ). Wir sprechen darüber, was
bewusster Rückzug, Fasten und Innenschau wirklich auslösen können
– und wie kraftvoll es ist, sich selbst einen Reset zu erlauben.
Von dort aus gehen wir tiefer: Was bedeutet ein echter innerer
Reset? Warum ist es eigentlich Luxus, sich Zeit zu nehmen, um
sich mit sich selbst auseinanderzusetzen? Und warum haben wir
manchmal Angst vor genau dieser Stille?
Nancy erzählt von ihrer Reflexionsarbeit der letzten Jahre,
natürlich inklusive Dating-Life-Update, und wir landen bei den
großen Fragen: Wann hält man fest? Wann lässt man los? Und wie
oft halten wir an Glaubenssätzen fest, die uns längst im Weg
stehen – einfach weil sie vertraut sind? Manchmal tut es ganz
schön weh, wenn man merkt, dass man selbst sich blockiert.
Wir sprechen über Selbstführung, über den Anker in uns selbst,
über den schmalen Grat zwischen Selbstunterschätzung und
Selbstüberschätzung - und darüber, dass am Ende alles wieder auf
dasselbe hinausläuft: Loslassen. Akzeptieren. Fühlen. Dem Fluss
vertrauen. Der Energie wieder Raum geben.
Und ja, wir reden auch darüber, dass all das nicht nur im Kopf
passiert, sondern im Körper gespeichert ist. Dass wir lernen
dürfen, unserem Körper zuzuhören. Dass wir uns erlauben dürfen,
wirklich zu fühlen – ohne es sofort analysieren oder optimieren
zu müssen.
Diese Folge ist eine Einladung, sich zu fragen:
Wie weit kann ich mir selbst eigentlich begegnen?
Natürlich teilen wir am Ende wieder unsere Spark-Momente – diese
kleinen und großen Augenblicke, die uns daran erinnern, warum wir
diesen Raum lieben.
Und Nancys Musik-Ecke lebt natürlich weiter:
„Peter“ – Taylor Swift
Ein Song über Erinnerung, Entwicklung und das, was bleibt, wenn
wir uns verändern.
Reset statt Vorsätze.
Fühlen statt funktionieren.
Und vielleicht einfach mal wieder durchatmen.
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