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Stefan Zweig beschreibt meisterhaft die Reise Lenins im
plombierten Zug, in dem Lenin am 9. April 1917 die Schweiz
verlässt und ins umkämpfte Russland reist, um in die Revolution
einzugreifen. Nach der Februarrevolution 1917 kehrten Lenin und
andere prominente Kommunisten mit Unterstützung der deutschen
Obersten Heeresleitung aus der Schweiz über Deutschland, Schweden
und Finnland nach Russland zurück. Sie fuhren in einem
versiegelten Zug, der zu exterritorialem Gebiet erklärt worden
war. Das Kaiserreich hoffte sich von der Beförderung des
verhassten Klassenkämpfers den Friedensvertrag die Entlasstung
eines Großen Frontabschnittes und somit die Aufhebung der
Situation des Zweifrontenkrieges. Sie ahnten nicht dass Sie damit
der internationalen Revolution einen gewaltigen Stoß versetzen
würden, welche auch Deutsche Matrosen, Soldaten und Arbeiter
inspirierte sich gegen die alte Ordnung zu erheben. Die umjubelte
Rückkehr Lenins nach Russland änderte die Situation nachhaltig.
Zweig schreibt im letzten Abschnitt: „Und wie Wladimir Iljitsch
Uljanow jetzt heraustritt, ist der Mann, der vorgestern noch bei
dem Flickschuster gewohnt, schon von Hunderten Händen gefaßt und
auf ein Panzerautomobil gehoben. Scheinwerfer von den Häusern und
der Festung sind auf ihn gerichtet, und von dem Panzerautomobil
herab hält er seine erste Rede an das Volk. Die Straßen beben,
und bald haben die »zehn Tage, die die Welt erschüttern«,
begonnen. Das Geschoß hat eingeschlagen und zertrümmert ein
Reich, eine Welt.“
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„Stefan Zweig - Lenin im versiegelten Zug“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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