In Verteidigung des dialektischen und historischen Materialismus

In Verteidigung des dialektischen und historischen Materialismus

25 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

Ich steche hier sehenden Auges in ein Wespennest — und rechne
daher mit persönlichen Einladungen zur nächsten großen
Argumentationsrunde. Sollte ich nicht erscheinen, wird man daraus
vermutlich schließen: „Aha! Er hat Angst vor Argumenten.“


Dabei ist gerade das Gegenteil der Punkt dieses Textes: Argumente
sind wichtig, aber längst nicht alles. Ob sie überhaupt tragen,
hängt von konkreten Erfahrungen, Bedingungen und der jeweiligen
Phase des Klassenkampfes ab. Nicht jede Diskussion ist
automatisch notwendige politische Praxis, und nicht jeder
Zeitpunkt verlangt dieselbe Form der Auseinandersetzung.


Mein Ziel ist es daher nicht, jede mögliche Debattenarena zu
bedienen, sondern jene zu erreichen, die durch ihre eigenen
Erfahrungen bereits geduldig nach weiterführenden Antworten
suchen. Theorie, Organisation und Praxis entstehen nicht im
Dauerstreit, sondern in ihrer bewussten Verbindung.


Wer diskutieren will, soll halt diskutieren. Wer aufbauen will,
muss in den richtigen Momenten diskutieren und ansonsten geduldig
arbeiten und studieren. Ich freue mich trotzdem über Krieg in den
Kommentarspalten. Klopft mal paar Argumente! ;)

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