Zurück zur Kontrolle – Die Schließmuskel-Rekonstruktion nach Morbus-Hirschsprung-Operationen
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Die iatrogene Überdehnung des Analsphinkters
während einer primären Pull-through-Operation bei Morbus
Hirschsprung kann zu lebenslanger Stuhlinkontinenz und
einem klaffenden Anus führen. Da diese anatomischen Defekte oft
nicht auf herkömmliches medizinisches Management ansprechen,
wurde eine neue chirurgische Technik zur
Sphinkter-Rekonstruktion entwickelt. Bei diesem
Verfahren werden mehrere langfristig absorbierbare Fäden
verwendet, um den äußeren Schließmuskel zirkulär an der Darmwand
zu fixieren und so den Analkanal zu verengen. Die
Ein-Jahres-Ergebnisse dieser Methode sind
vielversprechend: Patienten zeigten bei anorektalen Manometrien
objektiv höhere Pressdrücke und verbesserte
Werte auf der Baylor Continence Scale. Über die klinischen Daten
hinaus berichten Betroffene von einer erheblichen
Steigerung der Lebensqualität, da sie nun Sport treiben,
auswärts übernachten können und weniger auf tägliche Einläufe
angewiesen sind. Obwohl weitere Studien mit größeren Gruppen
notwendig sind, bietet diese Technik eine neue Hoffnung für
Patienten, deren Kontinenzmechanismus durch vorangegangene
Operationen geschädigt wurde.
Möchten Sie, dass ich ein Audio-Overview
(Podcast) zu diesem Thema erstelle, um die Details
dieser medizinischen Innovation noch vertiefter zu hören?
Alternativ kann ich Ihnen auch ein Quiz oder
Flashcards erstellen, um Ihr Wissen über dieses
chirurgische Verfahren zu testen.
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