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Statt aus einer PowerPoint heraus zu gründen, kam Threedy mit
über fünf Jahren Forschungsarbeit, validierten Industriekunden
und einem eingespielten Entwicklerteam aus dem
Fraunhofer-Institut. Christian Stein erzählt, warum sich die
Seed-Runde dadurch fast wie „Cheaten“ angefühlt hat – und warum
danach trotzdem alles deutlich härter wurde.

Seed-Runde mit eingebautem Vorsprung: Threedy startete nicht bei
null, sondern mit einer Technologie, die über Jahre gemeinsam mit
Automotive-Konzernen entwickelt und validiert wurde. Diese
Vorarbeit machte die erste Finanzierungsrunde vergleichsweise
einfach – inklusive früher Gespräche mit dem High-Tech
Gründerfonds. Ein starkes Fundament ersetzt kein Risiko, aber es
verschiebt die Startlinie massiv.

Technologie ist kein Markt: Aus der Fraunhofer-Welt kommend,
arbeitete das Team lange mit Innovatoren und Early Adopters. Erst
als Investoren klar formulierten, dass Threedy „mehr Technologie
als skalierbarer Markt“ sei, begann der echte
Transformationsprozess. DeepTech braucht nicht nur Überlegenheit
– sondern einen klar definierten, wiederholbaren Use Case.

Ein Jahr Fundraising kostet Wachstum: Die Series A zog sich über
zwei Kampagnen hinweg fast ein Jahr – inklusive Metaverse-Crash
und Bewertungsrealität. Währenddessen blieb operative
Weiterentwicklung liegen, mit spürbaren Folgen im Folgejahr.
Fundraising bringt Kapital – aber der Prozess selbst schafft
keinen Unternehmenswert.

Jetzt reinhören und erfahren, wie man aus 15 Jahren Forschung ein
VC-finanziertes DeepTech-Unternehmen baut – und warum Timing,
Fokus und Marktverständnis dabei wichtiger sind als Technologie
allein.

Mehr über Threedy: https://www.threedy.io/
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„129: Wie du bei der Seed-Runde cheatest (mit 5+ Jahren Vorarbeit)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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