Die Sehnsucht nach dem digitalen Doppelgänger
16 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge geht es um die menschliche Bestrebung, die eigene
Persönlichkeit mithilfe künstlicher Intelligenz als digitalen
Doppelgänger zu verewigen.
Dabei wird klar zwischen zwei Ebenen unterschieden: der
inzwischen erstaunlich realistischen Imitation äußerer Merkmale
wie Sprache, Tonfall und Stil – und der wesentlich schwierigeren
Frage, ob sich menschliches Bewusstsein überhaupt simulieren oder
übertragen lässt.
Wir schauen darauf, was technisch heute schon möglich ist:
biografische Zwillinge, die täuschend echt wirken, Erinnerungen
nacherzählen und in Gesprächen „wie wir“ klingen. Gleichzeitig
wird deutlich, warum das innere Erleben, Identität und das Gefühl
von Kontinuität damit noch lange nicht eingefangen sind – und
weshalb genau hier eine ungelöste philosophische Kernfrage
liegt.
Außerdem beleuchten wir die ethischen Risiken und rechtlichen
Grauzonen: Wem gehört ein digitaler Stellvertreter? Wer trägt
Verantwortung, wenn er im Alltag handelt? Und was passiert, wenn
ein solcher Avatar über den Tod hinaus weiter „spricht“?
Am Ende bleibt eine zentrale Frage: Wo verläuft die Grenze
zwischen Mensch und Maschine – und wie verändert sich unser
Verständnis von Persönlichkeit, wenn ein Teil von uns scheinbar
weiterlebt?
Hinweis zur Produktion
Dieser Podcast wurde erstellt mit Unterstützung von ChatGPT,
NotebookML und Gemini (Bild).
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