Folge 34: Saturn-Neptun: Kollektive Erschöpfung
30 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Saturn trifft Neptun – wieder einmal. Diese Konjunktion hat uns
durch 2025 bereits intensiv begleitet, und jetzt steht sie erneut
bevor. Neptun wartet geduldig, Saturn springt in den nächsten
Tagen über die kosmische Schwelle in den Widder und holt ihn ein.
Und genau darüber spreche ich in dieser Folge: über Saturn, über
Neptun – und darüber, warum gesellschaftlich gerade so viel
Erschöpfung in der Luft liegt. Dieses diffuse Grummeln. Diese
Müdigkeit, die tiefer geht als nur „zu wenig geschlafen“.Außerdem
beginne ich am 14. März eine neue Astro-Lounge-Reihe zum Thema
Saturn: Saturn in Zeichen, Häusern, Aspekten, Beziehungen. Ein
Kernthema im Horoskop. Wer mitarbeiten möchte, kann mich gerne
kontaktieren.In den letzten Wochen habe ich über 100 Stunden
Webinar-Material aus zehn Jahren gesichtet, geschnitten, neu
strukturiert. Daraus ist ein modulares Lernangebot entstanden:
Wer bestimmte astrologische Themen vertiefen möchte – Aspekte,
Häuserherrscher, Uranus, Neptun oder andere Planeten – kann
Webinaraufzeichnungen erwerben und zusätzlich Einzelstunden
buchen. Ein flexibles Format für alle, die gezielt Lücken
schließen möchten.Saturn–Neptun steht für Erschöpfung und
Desillusionierung – aber auch für Verantwortung im Mitgefühl.
Neptun möchte verschmelzen, träumen, hoffen. Saturn setzt
Grenzen, strukturiert, prüft Realität. Wenn diese beiden
zusammenkommen, entsteht Druck. Man dreht ein bisschen hohl.
Sehnsucht trifft auf Begrenzung. Idealismus auf
Ernüchterung.Gerade nach Neptun in den Fischen – einer Phase, die
uns zwischen Ekstase und Verlorenheit pendeln ließ – wirkt Saturn
wie der Kater am nächsten Morgen. Und jetzt, mit dem Übergang in
den Widder, glauben viele: Neustart, alles wird neu. Ich sehe das
differenzierter. Widder bringt Energie, ja. Aber auch
Konfrontation. Druck. Eigenverantwortung.Besonders betroffen sind
alle mit Planeten oder Achsen auf den ersten Graden kardinaler
Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock). Hier kann sich der
innere Konflikt zuspitzen: Ich bin ausgelaugt – und gleichzeitig
sagt eine Stimme: „Reiß dich zusammen.“In meinen Beratungen
arbeite ich stark erdend. Listen machen. Ziele definieren.
Realistische Schritte planen. Nicht von Enttäuschung zu Traum zu
Enttäuschung taumeln, sondern regulieren. Verantwortung
übernehmen. Sich selbst führen.Ein großes Thema ist auch
künstliche Intelligenz. Der Algorithmus weiß längst, was uns
interessiert. Überall tauchen Angebote auf: „Lass die KI dein
Buch schreiben, deine Kurse erstellen, Millionär werden ohne
Aufwand.“ Die Botschaft schwingt mit: Wer noch selbst denkt und
arbeitet, ist dumm.Das erzeugt Stress. Filtergesichter,
künstliche Stimmen, austauschbare Werbung – eine neptunische
Welt, die sich selbst berauscht. Und Saturn fragt: Was ist echt?
Wo ist Substanz?Ich plädiere für Ecken und Kanten. Für
Authentizität. Für wackelige, aber echte Präsenz. Wir hungern
nach echten Begegnungen. Nach Inhalten mit Haltung. Nach
Menschen, die etwas Persönliches sagen.Saturn und Neptun können
auch konstruktiv wirken: Trost plus Struktur. Mitgefühl plus
Verantwortung. Wie in einer Kirchengemeinde, in der Menschen Halt
suchen. Oder im Freundeskreis, wenn man aktiv Kontakt aufnimmt,
statt auf den ersten Schritt des anderen zu warten.Es geht um
Balance: Anspannen und Entspannen. Arbeiten und Innehalten.
Verantwortung übernehmen – ohne sich auszubrennen.Astrologisch
gesehen stehen wir an einer Schwelle. Historisch erinnert Neptun
im Widder an Phasen missionarischer Expansion. Aber auf
globalpolitische Prozesse haben wir wenig Einfluss. Auf unser
eigenes Leben schon.Saturn ist die Zeit. Der Körper. Die
Endlichkeit. Neptun ist die Ahnung von Ewigkeit. Beides stimmt.
Und genau in dieser Spannung leben
wir.#SaturnNeptun#SaturnImWidder#NeptunImWidder#PsychologischeAstrologie#Identitätskrise
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