Urs Gysin lebt in einem Schleusenwärter-Haus im Burgund
vor 2 Monaten
Seit 15 Jahren wohnt der Basler Urs Gysin im Schleusenwärterhaus
Nr. 34S am Canal de Bourgogne. Zwischen vorbeiziehenden Hausbooten
erfüllt er sich nach der Pensionierung einen Traum: Ein Leben am
Wasser, das ihn seit Jahren unterwegs als Freizeitkapi ...
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Seit 15 Jahren wohnt der Basler Urs Gysin im Schleusenwärterhaus
Nr. 34S am Canal de Bourgogne. Zwischen vorbeiziehenden Hausbooten
erfüllt er sich nach der Pensionierung einen Traum: Ein Leben am
Wasser, das ihn seit Jahren unterwegs als Freizeitkapitän auf
Europas Binnengewässern fasziniert. Als Urs Gysin vor rund 17
Jahren das verlassene Schleusenwärterhaus Nr. 34S in
Gissey-sur-Ouche entdeckte, wusste er sofort: Hier beginnt ein
neuer Lebensabschnitt. Das Haus am Canal de Bourgogne, nur 25
Kilometer südlich von Dijon, stand damals leer, heute ist es sein
Lebensmittelpunkt. Mit viel Geduld konnte er die Behörden von
seinem Projekt überzeugen und hat mit handwerklichem Geschick das
Schleusenwärterhaus renoviert und zu neuem Leben erweckt. Der
frühere Werber ist seit jeher von der Binnenschifffahrt begeistert
und befuhr praktisch alle schiffbaren Flüsse und Kanäle in unserem
westlichen Nachbarland: «Die Wasserstrassen kenne ich wie andere
Strassenkarten. Jede Schleuse, jede Abzweigung, jede Passage.»
Viele Jahre lang tuckerte er im Urlaub auf der Fracht-Péniche
«Baron de l’Écluse», die er gemeinsam mit Freunden besass und zu
einem Wohnschiff umbauen liess. Quer durch Frankreichs Gewässer,
bis nach Deutschland, Holland und Belgien. Canal de Bourgogne Der
Canal de Bourgogne mit seinen 242 Kilometern und 189 Schleusen ist
Teil der Verbindung zwischen dem mediterranen und dem atlantischen
Becken und war einst eine wichtige Verkehrsader im kontinentalen
und lokalen Güterverkehr. Bis zu 30 Frachtschiffe pro Tag wurden an
der «Ecluse 34S Moulin du Banet» hinauf oder hinuntergeschleust.
Heute ziehen von April bis Oktober pro Tag noch etwa ein Dutzend
Privat- und Hotelboote vorbei.
Nr. 34S am Canal de Bourgogne. Zwischen vorbeiziehenden Hausbooten
erfüllt er sich nach der Pensionierung einen Traum: Ein Leben am
Wasser, das ihn seit Jahren unterwegs als Freizeitkapitän auf
Europas Binnengewässern fasziniert. Als Urs Gysin vor rund 17
Jahren das verlassene Schleusenwärterhaus Nr. 34S in
Gissey-sur-Ouche entdeckte, wusste er sofort: Hier beginnt ein
neuer Lebensabschnitt. Das Haus am Canal de Bourgogne, nur 25
Kilometer südlich von Dijon, stand damals leer, heute ist es sein
Lebensmittelpunkt. Mit viel Geduld konnte er die Behörden von
seinem Projekt überzeugen und hat mit handwerklichem Geschick das
Schleusenwärterhaus renoviert und zu neuem Leben erweckt. Der
frühere Werber ist seit jeher von der Binnenschifffahrt begeistert
und befuhr praktisch alle schiffbaren Flüsse und Kanäle in unserem
westlichen Nachbarland: «Die Wasserstrassen kenne ich wie andere
Strassenkarten. Jede Schleuse, jede Abzweigung, jede Passage.»
Viele Jahre lang tuckerte er im Urlaub auf der Fracht-Péniche
«Baron de l’Écluse», die er gemeinsam mit Freunden besass und zu
einem Wohnschiff umbauen liess. Quer durch Frankreichs Gewässer,
bis nach Deutschland, Holland und Belgien. Canal de Bourgogne Der
Canal de Bourgogne mit seinen 242 Kilometern und 189 Schleusen ist
Teil der Verbindung zwischen dem mediterranen und dem atlantischen
Becken und war einst eine wichtige Verkehrsader im kontinentalen
und lokalen Güterverkehr. Bis zu 30 Frachtschiffe pro Tag wurden an
der «Ecluse 34S Moulin du Banet» hinauf oder hinuntergeschleust.
Heute ziehen von April bis Oktober pro Tag noch etwa ein Dutzend
Privat- und Hotelboote vorbei.
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