Zwischen Tradition und Zukunft: Andreas Bühring-Polaczek über Gießereiforschung, Ausbildung und Gemeinschaft

Zwischen Tradition und Zukunft: Andreas Bühring-Polaczek über Gießereiforschung, Ausbildung und Gemeinschaft

29 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

In dieser Folge des VDG-Podcasts steht eine Persönlichkeit im
Mittelpunkt, die die Gießereitechnik über Jahrzehnte maßgeblich
geprägt hat: Prof. Dr.-Ing. Andreas Bühring-Polacek,
Institutsleiter am Gießereiinstitut der RWTH Aachen, langjähriges
Vorstandsmitglied im VDG und kürzlich zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Auszeichnung würdigt ein außergewöhnliches Engagement an der
Schnittstelle von Forschung, Lehre, Industrie und Vereinswesen.





Das Gespräch zeichnet seinen Weg in die Gießereitechnik nach, der
– wie so oft in Ingenieurbiografien – eher zufällig begann und
ihn schließlich von ersten Industrieerfahrungen über eine
Professur in Leoben zurück nach Aachen führte. Dort steht sein
Name bis heute für praxisnahe Forschung, interdisziplinäre
Offenheit und eine konsequente Ausrichtung entlang der
Prozesskette von der Schmelze bis zum fertigen Bauteil.





Thematisiert werden der Wandel der Forschungslandschaft, die
zunehmende Bedeutung gemeinsamer Projekte mit der Industrie sowie
neue Methoden von Digitalisierung bis KI, ohne die physische
Realität des Gießens aus dem Blick zu verlieren. Auch die
Ausbildung junger Ingenieurinnen und Ingenieure spielt eine
zentrale Rolle: Grundlagenorientiert, aber stets mit klarem
Praxisbezug und frühzeitiger Einbindung in reale
Industrieprojekte.





Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung von Gemeinschaft – von
der Aachener Gießereifamilie als Alumni-Netzwerk bis hin zur
Rolle des VDG als zentralem Akteur für Sichtbarkeit, Austausch
und Zukunftsfähigkeit der Branche. Mit Blick auf 2040 beschreibt
Bühring-Polacek eine stärker automatisierte und digital
unterstützte Gießerei, die dennoch ihrem Kern treu bleibt: der
Herstellung realer, hochkomplexer Produkte aus flüssigem Metall.





Eine Folge über Verantwortung, Neugier und die Überzeugung, dass
nachhaltiger Fortschritt nur im Team gelingt – fachlich fundiert,
reflektiert und nah an den Herausforderungen der Branche.

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