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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Predigt zum letzten Sonntag der Epiphaniaszeit steht
die Frage im Mittelpunkt, wie wir heute der Bibel begegnen.
Ausgangspunkt ist der zweite Petrusbrief, der betont: Der
christliche Glaube beruht nicht auf erfundenen Geschichten,
sondern auf der Erfahrung von Augenzeugen. In der Verklärung Jesu
wird seine göttliche Herrlichkeit sichtbar – Himmel und Erde
berühren sich, Gottes Stimme wird hörbar.
Von dort aus richtet die Predigt den Blick auf eine
Vertrauenskrise im Umgang mit der Bibel. Viele Christen lesen sie
kaum noch selbst, andere relativieren ihre Aussagen oder erklären
sie vorschnell als bloße Symbole. So bleibt die Bibel zwar
offiziell Grundlage des Glaubens, verliert aber praktisch ihre
Autorität.
Die Predigt macht deutlich: Wer Christus erkennen will, kann die
Bibel nicht umgehen. Sie setzt ein Wirklichkeitsverständnis
voraus, in dem Gott handelt und Wunder möglich sind. Die
biblischen Autoren verstanden sich nicht als religiöse Genies,
sondern als Menschen, die von Gott angesprochen und zum Reden
beauftragt wurden. Darum geht es in der Schrift nicht zuerst um
menschliche Meinungen, sondern um Gottes Wort.
Verstehen lässt sich dieses Wort letztlich nicht allein durch
Wissen oder Methoden. Der Zugang zur Bibel öffnet sich durch den
Heiligen Geist. Darum endet die Predigt mit einer Einladung zur
Demut und zum Gebet: Gott selbst möge das Verständnis schenken,
damit sein Wort lebendig wird und Christus in seiner Herrlichkeit
erkannt wird.
Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der
Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur
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Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.
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