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  4. Endlich gut genug. | Salz & Licht #4 (P. George Elsbett @ Zentrum JP2)
Oft leben wir nach der „Ur-Lüge“ von Adam und Eva: Wir glauben,
wir müssten unser eigener Gott sein, uns selbst Sinn geben und
uns selbst erlösen. Unser Herz gleicht dabei oft einem
Klettverschluss: Wir versuchen, es an alle möglichen Dinge – von
Besitz über Anerkennung bis hin zu Kontrolle – „festzukleben“.
Wir suchen unser Glück in der Unabhängigkeit, merken aber nicht,
dass der ständige Druck, „gut genug“ zu sein und alles aus
eigener Kraft zu schaffen, uns frustriert und leer
zurücklässt.

Die christliche Behauptung ist befreiend: „Selig, die arm sind
vor Gott.“ Das klingt negativ, ist aber der Schlüssel zum Glück.
Es bedeutet, die radikale Abhängigkeit von Gott zu umarmen und
anzuerkennen: Ich muss mir meine Identität nicht selbst geben,
ich empfange sie. Nur wenn wir aufhören, krampfhaft nach dem
Apfel der Selbstverwirklichung zu greifen, finden wir den Frieden
der „Anawim“, die alles von Gott erhoffen.

Drei Wege zur inneren Freiheit: Diese „Armut im Geiste“ ist keine
Theorie, sondern eine Herzenshaltung. P. George Elsbett teilt
drei Bereiche, in denen wir diese Freiheit einüben können:

1. Freiheit von Dingen: Askese bedeutet nicht Leiden um des
Leidens willen, sondern das Herz vom „Klettverschluss“ zu
befreien, damit Besitz uns nicht besitzt.

2. Das Aufzug-Prinzip: Statt an unserer eigenen Unvollkommenheit
zu verzweifeln (was oft nur verletzter Stolz ist), dürfen wir wie
die Hl. Therese auf den „Aufzug“ der Gnade Gottes vertrauen, der
uns dort abholt, wo wir es selbst nicht schaffen.

3. Radikale Verfügbarkeit: Wie Maria dürfen wir lernen, nicht nur
unsere Pläne absegnen zu lassen, sondern offen für das Abenteuer
von Gottes Plan zu sein, der spannender ist als unsere eigenen
Entwürfe.
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„Endlich gut genug. | Salz & Licht #4 (P. George Elsbett @ Zentrum JP2)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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