Patagonien: Hier soll Europas Energiewende gelingen
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes
Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im
Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region
aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus.
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes
Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im
Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region
aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU
will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile
importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen
Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks
entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so
gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein
unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker
Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die
jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter
der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten
die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und
warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das
bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch
Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer
Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist,
verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer
nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen
den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits
geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das
Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die
Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger.
Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig
gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt,
die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im
Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region
aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU
will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile
importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen
Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks
entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so
gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein
unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker
Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die
jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter
der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten
die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und
warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das
bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch
Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer
Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist,
verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer
nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen
den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits
geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das
Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die
Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger.
Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig
gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt,
die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
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