#49: Alea iacta est

#49: Alea iacta est

vor 5 Monaten
1 Stunde 8 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Monaten

Heute reden wir Tacheles über Identität und Ehrgeiz: Welche
Version deines früheren Ichs vermisst du am meisten? Wir
ergründen, warum wir bestimmten Anteilen unserer Persönlichkeit
hinterhertrauern und ob wir heute, zwischen Kompromissen und
Alltag, zu viel von unserem alten Feuer verloren haben.


​Dazu werfen wir einen Blick auf die harte Schule der
90er-Jahre-Videospiele. In einer Zeit ohne Auto-Save und
Checkpoints hieß es: Wer scheitert, fängt von vorne an. Wir
diskutieren, ob uns dieser gnadenlose Mechanismus eine
Frustrationstoleranz und einen Biss verliehen hat, der in der
heutigen „Undo-Kultur“ verloren geht. Hat uns das virtuelle
Scheitern ohne Sicherheitsnetz zu belastbareren Menschen gemacht
– oder sind wir heute einfach nur zu bequem geworden? Eine Folge
über verlorene Egos, echte Resilienz und die Frage, ob wir heute
noch einmal die Ausdauer von damals aufbringen könnten.
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