Brauchen wir eine Anti-Armuts-Agenda?
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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...
Beschreibung
vor 2 Wochen
Immer mehr Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Das hat
das Statistische Bundesamt gestern mitgeteilt. Mehr als 13
Millionen Menschen - das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung - hatten
zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Ein
Jahr vorher lag die Quote noch bei 15,5 Prozent. Vor allem
Alleinerziehende und Menschen, die alleine leben, haben ein hohes
Armutsrisiko. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung
kritisierte, dass das Problem steigender Armut in der aktuellen
Sozialstaatsdebatte dagegen keine Rolle spiele. Dabei sei es ein
offenkundiges Versagen sozialstaatlicher Institutionen, wenn die
Armut in einem eigentlich reichen Land steige. Unsere "Frage des
Tages" an den Filmemacher Andres Veiel lautet daher: Brauchen wir
in Deutschland eine Anti-Armuts-Agenda?
das Statistische Bundesamt gestern mitgeteilt. Mehr als 13
Millionen Menschen - das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung - hatten
zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Ein
Jahr vorher lag die Quote noch bei 15,5 Prozent. Vor allem
Alleinerziehende und Menschen, die alleine leben, haben ein hohes
Armutsrisiko. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung
kritisierte, dass das Problem steigender Armut in der aktuellen
Sozialstaatsdebatte dagegen keine Rolle spiele. Dabei sei es ein
offenkundiges Versagen sozialstaatlicher Institutionen, wenn die
Armut in einem eigentlich reichen Land steige. Unsere "Frage des
Tages" an den Filmemacher Andres Veiel lautet daher: Brauchen wir
in Deutschland eine Anti-Armuts-Agenda?
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