Episode 3 - Fördermittel sind entweder der Türöffner zur Straftat oder genialer Eigenkapitalersatz

Episode 3 - Fördermittel sind entweder der Türöffner zur Straftat oder genialer Eigenkapitalersatz

Geld vom Staat geschenkt - ist das so?
5 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen
Fördermittel gelten in Deutschland als Heilsversprechen. Billiges
Geld. Risikofrei. Staatlich legitimiert. Und genau das ist das
Problem. In dieser Episode zerlege ich einen der größten Mythen der
Unternehmensfinanzierung: die naive Gleichsetzung von Fördermitteln
mit „guter Finanzierung“. Ich erkläre, warum Beratungs- und
Schulungszuschüsse häufig nichts anderes sind als systematischer
Preistreiber für mittelmäßige Leistungen – und warum sie in der
Praxis nicht selten Haftungsrisiken, Bilanzprobleme und im
schlimmsten Fall Subventionsmissbrauch erzeugen. Aber ich mache
auch klar, warum das nicht für alle Fördermittel gilt. Anhand eines
realen Investitionsfalls zeige ich, warum Investitionszuschüsse wie
der GRW echte Eigenkapitalersatzinstrumente sein können, wie sie
Bilanzstrukturen verändern, Risiken senken und Unternehmenswerte
messbar erhöhen. Wir sprechen darüber, warum Banken sehr genau
unterscheiden, welche Förderung im Unternehmen wirkt – und welche
nur auf dem Papier gut aussieht. Diese Folge ist unbequem. Für
Coaches. Für Förderberater. Für alle, die glauben, ein Stempel
ersetze Denken. Aber sie ist Pflicht für Unternehmer, die verstehen
wollen, warum Förderung entweder ein strategischer Hebel ist – oder
der erste Schritt in strukturellen Unsinn. Kein Moralvortrag. Keine
Förderromantik. Sondern Finanzierung, wie sie Banken, Investoren
und Gutachter wirklich bewerten. Wenn du Fördermittel einsetzt oder
einsetzen willst, hör genau hin.

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