Beschreibung

vor 2 Wochen

Das Jahr ist gerade mal etwas mehr als einen Monat alt und egal,
wo wir hinsehen, sehen wir Konfliktherde und Spannungen: Iran,
Grönland, USA, Syrien, um nur einige zu nennen. Auf dem World
Economic Forum präsentierte Jared Kushner gerade seine utopisch
anmutenden „Wiederaufbaupläne“ für Gaza, in Berlin froren Anfang
Januar tausende Menschen, weil es einen Brandanschlag auf das
Stromnetz gab, und mehr Desinformation und KI-Deepfakes strömen
ins Netz als jemals zuvor.


In dieser aufwühlenden Zeit ist es mir eine ganz besondere Ehre,
den Psychologen und Buchautor Ahmad Mansour begrüssen zu dürfen
um mit ihm über die gesellschaftlichen Herausforderungen des
Jahres 2026, insbesondere im Kontext von Antisemitismus,
Radikalisierung und der Wahrnehmung von Konflikten im Nahen
Osten, zu sprechen.


Der Extremismusforscher, der seit letztem Jahr in einem
Beratergremium auch die deutsche Bundesregierung zum Thema
Islamismus berät, teilt mit mir seine persönlichen Erfahrungen
als deutsch-arabischer Israeli. Er erläutert, warum er es „satt
hat“, wenn Menschen ihm das Land Israel erklären wollen, die in
diesem Konflikt nicht gross geworden sind, und woran wir immer
wieder sehen, dass Antisemitismus ein tief verwurzeltes Problem
ist, das nicht einfach rational erklärt werden kann.


Wie wurde Ahmad Mansour zu der Person, die er heute ist?


Wie haben ihn seine Erziehung und sein Werdegang geprägt?


Warum scheinen ihn viele Menschen aus seiner eigenen Community so
anzufeinden, dass er ohne Personenschutz nicht mehr auf die
Strasse gehen kann?


Welche Rolle spielen die sozialen Medien in der Präventionsarbeit
gegen Radikalisierung und wie versucht er durch seine Arbeit bei
MIND PREVENTION, Jugendliche vor Extremismus zu schützen?


Ich hätte dieses Gespräch noch stundenlang weiterführen können,
denn eine Stunde wird dieser herausragenden Persönlichkeit mit
seinen Erfahrungen und Ansichten, die uns alle zum Nachdenken
anregen sollten, nicht gerecht.


Wer mehr über Ahmad Mansour und seine wichtige Arbeit erfahren
möchte, kann sich auf der Homepage von MIND Prevention
erkundigen.


Wer noch mehr "Podcast-Erfahrung" mit ihm sammeln möchte, dem
empfehle ich u. a. seinen ARD-Podcast „Kaffee, extra schwarz“ mit
dem Journalisten Oliver Mayer-Rüth.


MIND PREVENTION: https://www.mind-prevention.com/


Podcast:
https://open.spotify.com/show/4T3OHAAqn7BWfSBssvfk31?si=4d0600248c3e41b6

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