#569 Talk (153) | Katastrophe als Brettspiel: Schweres Erdbeben und massive Feuer
Sven von Biberstein Spiele präsentiert die neuen Titel "1906 San
Francisco" und "1923 Cotton Club", die einfache Mechaniken und
strategische Tiefe bieten. Weitere Infos am Stand auf der
Spielmesse.
17 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Am Stand von Brettspiel-News war zum
Messegespräch Sven von Biberstein Spiele zu
Gast, um über die Neuheiten des Verlags zu sprechen, der vor
einem Jahr gestartet ist. Das Interview führte
Toby. Nach den bereits vorgestellten Titeln
„1980 Sixtinische Kapelle“ und „1998
ISS“ standen zum einjährigen Jubiläum zwei neue Spiele
im Fokus: „1906 San Francisco“ und „1923
Cotton Club“. Ein wiederkehrendes Detail bleibt das
kompakte Schachtelformat – gedacht für wenig Regalfläche und als
„Mitnehmformat“ für Runden unterwegs.
In der Einordnung wurden die Spiele je nach Mechanik zwischen
gehobenem Familienspiel und
Kennerspiel verortet. Dabei wurde betont, dass
die Grundprinzipien bewusst zugänglich bleiben sollen, auch wenn
sich über Aufgaben und Optimierung zusätzliche Tiefe
ergibt.
„1906 San Francisco“ setzt thematisch auf den
Wiederaufbau von San Francisco nach dem Erdbeben
von 1906. Gespielt werden kann 1–4 Personen,
inklusive Solo-Modus und einer eigenen
Variante für zwei Personen. Im Zentrum steht das
Errichten von Häusern, gesteuert über einen Aktionsmechanismus:
Aktionskarten liegen in zufälliger Reihenfolge
auf dem Spielfeld, wodurch Entscheidungen stark vom Timing
abhängen. Aktionen lassen sich nicht nur am eigenen Standort
ausführen – bestimmte Felder können auch „aus der Distanz“
genutzt werden, dann gegen Zahlung von Dollar. Die Palette reicht
von Material beschaffen über
Baugenehmigungen bis zum Schutt
räumen. Zusätzliche Punktequellen entstehen über
öffentliche und private Aufgaben, die den
Aufbauplan um Prioritäten und Abwägungen erweitern. Das Spiel
endet nach maximal sechs Runden oder früher,
sobald eine Person alle eigenen Häuser gebaut hat.
„1923 Cotton Club“ führt nach
Harlem in die Zeit der Prohibition und nimmt den
Cotton Club als thematischen Bezug. Ziel ist es,
den eigenen Club über Berühmtheiten und passende Voraussetzungen
sichtbar zu machen. Mechanisch wird das über Worker
Placement umgesetzt: Mit Geschäftspartnern werden
Aktionsfelder belegt, um Ressourcen zu erhalten und Künstler zu
gewinnen. Parallel wird der Club ausgebaut, und über gesammelte
Symbole sollen die Vorlieben der auftretenden Persönlichkeiten
erfüllt werden. Zusätzlich kommen Ereignisse ins
Spiel, die neue Anforderungen setzen oder Bonuspunkte
ermöglichen.
Zu beiden Titeln wurde außerdem auf begleitende Hintergrundinfos
verwiesen – etwa über Instagram, wo sich weitere
Details zu Künstlern und historischen Bezügen finden sollen –
sowie auf die Online-Präsenz des Verlags mit Shop und weiteren
Informationen
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