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Beschreibung
vor 2 Monaten
Der skurrile Prozess gegen einen unbescholtenen Wiener
Buchhändler und Antiquar wegen "NS-Wiederbetätigung" im Dezember
2025 endete zwar mit einem glatten Freispruch, warf aber doch
prinzipielle Fragen auf:
Was "dürfen" wir lesen, besitzen, verkaufen? Gibt es in
Österreich wie weiland in der römisch-katholischen Kirche einen
"Index librorum prohibitorum", eine "Liste verbotener Bücher"
oder wie im Kommunismus eine "Liste auszusondernder Literatur"?
Soll man, wie eine Ausstellung des "Hauses der Geschichte
Österreich" vermeintlich glauben lässt, "Hitler entsorgen" statt
erforschen, wo doch in der freien Welt eine Kultur der
Forschungs-, Lese- und Gedankenfreiheit herrschen sollte?
Martin Haidinger unternimmt mit dem Soziologen Reinhold Knoll,
dem Buchhändler Rainer Schaden, dem Juristen Felix Müller und der
Historikerin Monika Sommer eine Tour d'horizon durch die
abgründige Geschichte der Bücherverbote. Ö1-Science Arena vom
2.2.2026
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